netzwerk mode textil
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Collage © Anna Sophie Howoldt 2011
unter Verwendung folgender Vorlagen:

1. Mercedes Benz Fashion Week
Marcel Ostertag 2011
Foto: © Susanne O. Beckmann

2. Garnrollen, Krefeld 2009
Foto: © Gundula Wolter

3. Herrenanzug, 18. Jh. (Det.)
Staatliche Museen zu Berlin
Kunstgewerbemuseum
Foto: © John Colton
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#ModeHund. Modeinszenierungen, Geschlechtercodes und räumliche Settings in Mensch-Hund-Beziehungen seit der Frühen Neuzeit

Trier (D) / Online > 11. - 12.04.2025

Die Tagung fand vom 11. April bis 12. April 2025 an der Hochschule Trier statt und wurde im Hybridformat (in Präsenz und online) als Kooperationsprojekt mit dem Mariann Steegmann Institut, Kunst & Gender und dem netzwerk mode textil e.V. veranstaltet. Das Konzept und die Tagungsleitung wurden von Christiane Keim, Astrid Silvia Schönhagen, Barbara Schrödl und Christina Threuter verantwortet.
Das Heimtier Hund wird in den letzten Jahren von einer immer einflussreicher werdenden Industrie, die sich auf sein vermeintliches Wohl konzentriert, zunehmend als Wirtschaftsfaktor entdeckt. Es werden immer neue Lifestyle-Produkte auf den Markt gebracht, die sich zahlreiche Hundehalter:innen einiges kosten lassen: Für Hundekleidung und -schmuck, aber auch für spezielle Spielzeuge und Möbel gibt es einen wachsenden Markt. Gleichzeitig stoßen die Verflechtungen zwischen Hund und Mode in Medien wie Social Media, Zeitschriften und Büchern aber auch im Ausstellungswesen zunehmend auf Interesse. Rückwirkend wird auch die Vergangenheit neu beleuchtet. Man denke beispielsweise an die derzeit laufende Ausstellung „Inszeniertes Selbst. Marta Astfalck-Vietz“ in der Berlinischen Galerie, die modisch gekleideten Künstlerinnen der Moderne, die sich mit einem Hund porträtierten bzw. porträtieren ließen, einigen Raum gibt. Die Ausstellung verdeutlicht den Museumsbesucher:innen, dass Mode bereits im Europa der Zwischenkriegszeit eine wichtige Rolle in den Beziehungen zwischen Mensch und Hund spielte. Die Trierer Tagung ging den Verbindungen von Hund und Mode noch einmal in einer wesentlich breiteren historischen wie auch inhaltlichen Perspektive nach. Herausgearbeitet wurde, dass die Bedeutung der Mode bzw. des Modischen für das mensch-hundliche Verhältnis von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart ein wichtiger Bestandteil der Beziehung von Menschen und Hunden ist und dies ebenso die sich wandelnden Vorlieben für bestimmte Züchtungen wie auch die spezifische vestimentäre Ausstattung bzw. Bekleidung der Tiere betrifft. Deutlich wurde auch, dass die verschiedenen Züchtungen wie auch die Mode für den Hund geschlechtlich konnotiert sind. Weiterlesen... Download

Text: © Barbara Schrödl
Barbara Schrödl für netzwerk mode textil e. V. (online: 21. September 2025)

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