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Peter Lindbergh. Untold Stories

Peter Lindbergh. Untold Stories

Hamburg (D) > 20.06.2020 - 01.11.2020
Düsseldorf (D) > bis zum 21.07.20 verlängert

Die Ausstellung Untold Stories ist die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Der 1944 geborene und in Duisburg aufgewachsene Fotograf hat zwei Jahre an der Präsentation gearbeitet und diese unmittelbar vor seinem Tod Anfang September 2019 fertiggestellt. Lindberghs Zusammenstellung von 140 Arbeiten aus den frühen 1980er-Jahren bis in die Gegenwart ermöglicht einen eingehenden Blick auf sein umfangreiches OEuvre und lädt zum Entdecken vieler bislang unerzählter Geschichten ein. Die Ausstellung ist Lindberghs persönliches Statement zu seinem Werk. „Als ich meine Fotos das erste Mal an der Wand im Ausstellungsmodell gesehen habe, habe ich mich erschreckt, aber auch positiv. Es war überwältigend, auf diese Art vor Augen geführt zu bekommen, wer ich bin,“ so Lindbergh im Juni 2019 in einem Interview, das für den Ausstellungskatalog geführt wurde. Ein Großteil der Aufnahmen, die im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg  zu sehen sind, wurde noch nie gezeigt; andere sind von Zeitschriften wie Vogue, Harper’s Bazaar, Interview, Rolling Stone, W Magazine oder dem Wall Street Journal in Auftrag gegeben und veröffentlicht worden.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg

Kunstpalast
Ehrenhof 4-5
40479 Düsseldorf

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Call to commit

Call to commit

Nijmegen (NL) > 07.08. - 22.11.2020

Call to commit von Susan Barnett. Eine Schau der amerikanischen Fotografin Susan Barnett (1951) mit Fotos von bemerkenswerten und expliziten Slogans auf T-Shirts. Barnett „porträtiert“ hauptsächlich die Rücken der jungen Generation, die trotz ihrer offenkundigen Anwesenheit in der anonymen digitalen Welt, auch auf der Straße keine Angst davor hat, öffentlich und körperlich zu zeigen, wer sie ist und wofür sie steht. Call to commit vermittelt dem Besucher zweifellos Stoff zum Nachdenken.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Museum Het Valkhof
Kelfkensbos 59
6511 TB Nijmegen
NL

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Mythos Neue Frau. Mode zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und R...

Mythos Neue Frau. Mode zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik

Bocholt (D) > 21.03. - 25.10.2020
Eröffnung am 20.03.2020, 19.00 Uhr (in der Spinnerei)

In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hielt eine nie gekannte Modernisierung aller Lebensbereiche die Gesellschaft in Atem. Die Mode passte sich der sich wandelnden Gesellschaft an, fand neue Formen für einen vereinfachten Kleidungsstil, der den Anforderungen des modernen Lebens entsprach. Frauen legten Korsett und mehrere Lagen Unterröcke ab, die Röcke wurden kürzer, die Stoffe leichter. Reißverschluss und Druckknöpfe ersetzten Haken und Ösen sowie lästige Schnürungen. Mehr als 130 Originalkostüme und viele weitere historische Exponate, Objekte aus dem Alltag sowie zahlreiche Fotografien und zeitgenössisches Filmmaterial lassen in der Ausstellung die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden.
Eine Ausstellung des LVR-Industriemuseums Textilfabrik Cromford in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum und mit Unterstützung des Ruhr Museums Essen als Teil des Verbundprojektes „Bauhaus 100 im Westen“.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/Ort
TextilWerk Bocholt
Weberei: Uhlandstraße 50 / 46397 Bocholt
Spinnerei: Industriestraße 5 / 46395 Bocholt
Deutschland

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Boudoir – Von Madame de Pompadour bis Kim Kardashian

Boudoir – Von Madame de Pompadour bis Kim Kardashian

Schoonhoven (NL) > 02.06.2020 - 31.01.2021

A subject that appeals to the imagination and at the same time raises question marks. Because what exactly is a boudoir? And was it really spicy or secretly? For only the rich or also the poor? Outwardly or inwardly? The experience around the boudoir is one of the many controversies that have arisen in the course of history. A contradiction that plays more than ever before in today's society. Because everything is changing, but so much is exactly the same.

Influencer avant la lettre
One of the best known users of a boudoir was Madame de Pompadour (1721-1764), ultimately one of the most powerful and influential women France has known. Not only because of her lover Louis XV but mainly because of her appearance, her wardrobe and make-up. In this way she made her face as white and beautiful as possible with which she inspired other women to use their "aristocratic
also show identity: who was burnt brown by the sun was a farm worker! Madame de Pompadour was the "Kardashian" and influencer of her time.

Beauty 2.0
In the exhibition we connect Madame de Pompadour with today's beauty vloggers: what has changed? And what not? Is there actually a difference in looking at yourself through a mirror or on a screen (pje)? On the one hand, we feel the need for privacy and there is even a new form of prudishness among young people. On the other hand, we see a social urge to display the new (self-selected) appearance on social media. Plastic fantastic is the new beauty for many followers. And so the new influencers emerge from the followers, so who follows whom? And is it really so much different than before?

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite (Photography: Lisa Wals, model: Kasia Dolkowska)

Veranstalter/ Ort:
Nederlands Zilvermuseum Schoonhoven (Niederländisches Silbermuseum Schoonhoven)
Kazerneplein 4
2871 CZ Schoonhoven
NL

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Life doesn’t frighten me. Michelle Elie wears Comme des Garç...

Life doesn’t frighten me. Michelle Elie wears Comme des Garçons

Frankfurt am Main (D) > 03.04. - 01.11.2020

Kleidung wird durch kulturellen Kontext zu Mode. Die japanische Designerin Rei Kawakubo gründete 1969 ihr Modelabel Comme des Garçons (deutsch: Wie Jungs). Bis heute geht es ihr nicht darum zu gefallen, sondern spielerisch und lustvoll den männlichen, durch westliche Schönheitsideale gelenkten Blick zu stören. Konventionen der Schnittkunst bricht Kawakubo durch Dekonstruktion, Verschiebung, Zerstörung und Ausbuchtungen ohne Rücksicht auf Körperformen. Träger*innen eignen sich die Kleidobjekte an, bringen sie in ihren je eigenen Kontexten zum Leben, nicht ohne Aufsehen zu erregen. Comme des Garçons widerspricht der Norm, fällt auf und provoziert nicht selten.

Designerin und Mode-Ikone Michelle Elie liebt, sammelt und lebt Kawakubos Entwürfe leidenschaftlich – auf den internationalen Fashionweeks, die sie regelmäßig besucht, und in ihrem Kölner Alltag. Das Museum Angewandte Kunst zeigt Elies Sammlung und lässt sie selbst die Geschichten der jeweiligen Stücke erzählen: Vom Moment der Entdeckung, über den Erwerb, bis hin zum Erleben auf dem eigenen Körper und den unterschiedlichsten Reaktionen, die das Tragen bei anderen provoziert. „Life doesn’t frighten me“, sagt die gebürtige Haitianerin, und tatsächlich gehört Mut dazu, Kawakubo zu tragen und sich damit klar gegen gesellschaftliche Normen zu positionieren. Als schwarze Frau in einer weißen Mehrheitsgesellschaft mit ihren entsprechenden Vorstellungen von Schönheit, strotzt Elie bereits durch ihr bloßes Sein jeder Norm. Mit Comme des Garçons am Leib, überspitzt sie ihre Körpererfahrungen selbstbewusst und fordert damit Betrachter*innen heraus, ihr je eigenes Körpererleben zu reflektieren.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite (Foto: © Tamu McPherson)

Veranstalter/ Ort
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

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Auf den zweiten Blick. Bauhaus-Stoffe als Inspiration

Auf den zweiten Blick. Bauhaus-Stoffe als Inspiration

Bramsche (D) > ab 05.07.2019

Die Ausstellung würdigt die großen Pionierinnen der modernen Weberei, wagt aber auch eine Neuinterpretation aus der Perspektive des aktuellen Textildesigns. Das grundlegende Konzept von Entwurf, Herstellung und Nutzung von Textilien im Bauhaus wird den Abläufen des heutigen Design- und Produktionsprozesses gegenübergestellt. Textile Entwürfe von Gunta Stölzl (1897 – 1983), die von 1927 bis 1931 als erste Meisterin die Webereiwerkstatt des Bauhauses Dessau leitete, werden zur Inspirationsquelle für Studentinnen des Faches Textiles Gestalten der Universität Osnabrück. Da die Jacquardweberei in der Entwicklung der Bauhaus-Stoffe eine wichtige Rolle spielte, entwerfen sie, begleitet von der Textildesignerin Lucia Schwalenberg, moderne Designs für die Produktion einer Wolldecke auf dem historischen Jacquardwebstuhl des Museums. Der gesamte Prozess – vom Entwurf, über die Patronenzeichnung und das Schlagen der Lockarten bis zum Weben – kann in der Ausstellung mit verfolgt werden.

In Kooperation mit dem Fach Textiles Gestalten der Universität Osnabrück

Ausstellungseröffnung
05.07.2019 , 19.00 Uhr

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Tuchmacher Museum Bramsche
Mühlenort 6
49565 Bramsche
Deutschland

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Hats off: Halston Hats from the Masterson Collection

Hats off: Halston Hats from the Masterson Collection

Houston (TX, USA) > 11.01.2020 - 03.01.2021

This exhibition explores the art of millinery in the mid-20th century. Hats Off: Halston Hats from the Masterson Collection highlights hats and hair accessories designed by influential American fashion designer Halston (1932–1990) for the New York department store Bergdorf Goodman. Thirteen pieces in the Rienzi Collection, designed from 1958 to 1966, were ordered directly from Bergdorf Goodman’s custom salon by by Carroll Sterling Masterson, one of Rienzi’s founders.
Some of the hats are paired with their design drawings, discovered through archival research. The exhibition also features loans from the collection of Halston’s niece, Lesley Frowick, including original head forms and vintage Bergdorf Goodman hatboxes.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
MFAH The Museum of Fine Arts, Houston
1406 Kirby Drive
Houston, TX 77019
USA

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Kollektion Europa

Kollektion Europa

Etsdorf (D) > 11.05. - 27.09.2020

Fahnen der 47 Länder des Subkontinents Europa werden auseinandergenommen, vermischt, zusammengesetzt und recodiert.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/Ort
TEMPEL MUSEUM
Rangersgaß 21
92272 Etsdorf
Gemeinde Freudenberg
Deutschland

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Gute Wünsche in Seide. Kinderkimonos der Sammlung Nakano

Gute Wünsche in Seide. Kinderkimonos der Sammlung Nakano

Dormagen (D) > 23.08. - 30.09.2020

Das Museum ist bis einschließlich 19. April 2020 für Besucher geschlossen!

Eine Auswahl von rund 100 Kinderkimonos aus der Sammlung von Kazuko Nakano entführt in die ferne Kultur Japans von der Edo-Zeit bis in die Gegenwart. Die kunstvollen Kimonos geben auf ganz besondere Weise Einblick in das alltägliche Leben japanischer Eltern und ihrer Zukunftsvorstellungen, Hoffnungen und Wünsche für die eigenen Kinder. Kleidung ist in allen Teilen der Welt Ausdruck bestimmter Kulturen und eigener Traditionen. In Japan spielt der Kimono eine tragende Rolle: Dieser kommt nicht nur zu besonderen Anlässen als bodenlanges Ausgehgewand zum Einsatz, sondern in kürzerer Form auch im Alltag. Kimonos werden von Erwachsenen ebenso wie Kindern gleichermaßen getragen. Die Gestaltung der Kinderkimonos ist Ausdruck elterlicher Liebe und Erwartungen für ihren Nachwuchs; sei es ein langes und erfolgreiches Leben, Gesundheit oder eine glückliche Ehe. Die Wünsche sind ebenso vielfältig wie die reiche Gestaltung der besonderen Kinderkleidung. Die Kimonos zeigen farbenfrohe Symboliken des Glücks und sind als bildliche Botschaftsträger zu verstehen. Dekorative Gestaltungselemente, wie Pflanzen- und Tiermotive sowie Darstellungen der verschiedenen Jahreszeiten schmücken die seidenen Kleidungsstücke.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Kreismuseum Zons
Kulturzentrum des Rhein-Kreises Neuss
Schloßstraße 1
41541 Dormagen
Deutschland

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READY TO GO! – Schuhe bewegen

READY TO GO! – Schuhe bewegen

München (D) > 15.11.2019 - 17.01.2021

Die Ausstellung bietet einen Rundgang mit kulturhistorischen und soziologischen Aspekten, wobei anhand von ca. 500 Paar Schuhen immer wieder die Emotionen im Vordergrund stehen, die entsprechende Fußbekleidung hervorrufen kann. Der Schuh als Statussymbol wie die Absatzschuhe des Barock und Rokoko erhöhten ihre Träger demonstrativ über das einfache Volk. Schuhe fungieren als Machtsymbol oder als Zeichen bzw. Statement einer Gruppenzugehörigkeit. Hier kommen Boots aus der Raver-Gothic-Szene zu Wort. Die Bedeutung der Fußbekleidung für die Gender-Thematik schlägt den Bogen von der knabenhaften Frau in Budapestern zur damenhaften Drag Queen in High Heels. Auch der Voyeur steht im Fokus, der in der Betrachtung der entsprechenden Fußbekleidung Erregung und Befriedigung erfährt. Als Fetisch lässt der Schuh Sammlerherzen höher schlagen und verlangt absolute Hingabe. Pumps dienen als Symbol weiblicher Fußbekleidung als Mittel der Verführung, während Stöckelschuhe als übersteigertes Reizobjekt Lust und Pein bereiten können. Im Namen der Erotik werden für kleine zierliche Füße Schmerzen und Fußverstümmelung in Kauf genommen, was in China der Lotus- oder Lilienfuß demonstriert, ist in der westlichen Mode der Hallux Valgus. Es liegt in der Natur der Sache, Schuhe als Gebrauchsgegenstand und Fortbewegungsmittel zu beleuchten. Hier reduziert sich die Bedeutung von Fußbekleidung und ihre ursprüngliche Funktion weitgehend auf den Schutz und den Halt beim Stehen und Gehen. Materialien der Kriegs- und Notzeit wie alte Gummireifen, Kork, Stroh, Holz und Nägel werden Baumpilzen, Mais, zerriebenen Steinen und Tierhufen gegenüber gestellt, mit welchen heute Künstlerinnen und Künstler und Designerinnen und Designer experimentieren. Neben dem vielfältigen hauseigenen Sammlungsbestand werden als Kontrast etwa 30 herausragende und zum Teil bizarre Schuhobjekte internationaler Künstlerinnen und Künstler präsentiert, welche die Thesen und Aussagen der Schau abstrahieren.

Einladung. Download

Flyer. Download

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Deutschland

weitere Infos:

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