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ALL HANDS ON: Flechten

Berlin (D) > 24.05.2022 - bis auf weiteres

Flechten – eine Kulturtechnik, tausende Jahre alt, weltweit praktiziert, regional ausgeprägt und bis heute Hand-werk im wahrsten Sinne des Worts: Nur der Mensch beherrscht die komplexe Flechttechnik, keine Maschine kann ihn ersetzen. Die Ausstellung stellt die Faszination dieser Fertigkeit in den Mittelpunkt, zeigt Verflechtungen zwischen historisch gewachsenem Wissen und modernen Innovationen.
In den vier Ausstellungsbereichen Mensch, Schutz, Material und Muster können die Besucher*innen zahlreiche geflochtene Alltagsgegenstände aus ganz Europa aus der umfangreichen Sammlung des Museums Europäischer Kulturen entdecken. Eine begehbare Raumskulptur des Künstlers Olaf Holzapfel und weitere internationale, zeitgenössische Kunst- und Designpositionen, die sich mit verschiedenen Flechttechniken auseinandersetzen, bieten ergänzende Perspektiven.
Verknüpft werden die einzelnen Themen mit zahlreichen interaktiven Stationen, die es den Museumsbesucher*innen erlauben, das immaterielle Kulturerbe, das in geflochtenen Gegenständen steckt, haptisch zu erfahren. Also – ALL HANDS ON: Flechten!
Eine Sonderausstellung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit CARMAH und dem Studiengang Europäische Ethnologie der Humboldt Universität zu Berlin, dem Studiengang Europäische Medienwissenschaft der Universität Potsdam und FH Potsdam sowie der Gartenarbeitsschule Steglitz-Zehlendorf.

Veranstalter/ Ort
Museum Europäischer Kulturen, SMB
Arnimallee 25
14195 Berlin
Deutschland

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«gut» Der Anfang ist Weisses Gold Bild 1

«gut» Der Anfang ist Weisses Gold

St. Gallen (CH) > 22.04.2022 – 29.01.2023

St. Gallen kann auf eine viele hundert Jahre währende Textilgeschichte zurückblicken, die ihren Anfang im Mittelalter nimmt. Die hohe Qualität begründet einst den Ruhm der St. Galler Leinwand; als «Weisses Gold» wird sie zu einem Mythos, der bis heute nachwirkt. Die Konzept- und Aktionskünstler Frank und Patrik Riklin vom St.Galler Atelier für Sonderaufgaben nehmen textile Traditionen auf und verleihen ihnen mit «Bignik», einer jährlich wachsenden sozialen Skulptur, neue Bedeutung. In einer freien künstlerischen Interpretation verbindet Martin Leuthold, selbst Ikone zeitgenössischer Textilgestaltung, textile Vergangenheit und Gegenwart und kreiert eine raumgreifende Installation, die vom 22. April 2022 bis zum 29. Januar 2023 im Textilmuseum St. Gallen zu sehen ist.

Weisses Gold
Seit dem 13. Jahrhundert zählt die Leinwandproduktion zu den wichtigsten Einnahmequellen der Stadt und Region St. Gallen. Zehntausende Menschen beschäftigen sich mit dem Weissen Gold: dem Anbau von Flachs, dem Spinnen von Garn sowie dem Weben, Bleichen und Veredeln der Tücher. Dass die Leinwand über alle Produktionsstufen hinweg den höchsten Ansprüchen genügt, darüber wachen Zünfte und städtische Behörden. Mit einem «G» bezeugen sie die Herkunft («St. Gallen») – in mancher Lesart auch die Qualität («Gut») – der für den Fernhandel bestimmten Textilartikel. Als das Leinwandgewerbe im 18. Jahrhundert unter Druck gerät, beginnt sich die Textilregion St. Gallen neu auszurichten – und bringt zuerst die Baumwollverarbeitung, später dann die Stickerei zur Blüte.

Bignik
Die Leinwand-Zeit hat vor Jahrhunderten ein Ende gefunden und mit ihr sind die zum Bleichen auf den Wiesen ausgelegten Stoffbahnen verschwunden. Und doch sind die Hügel um St. Gallen heute wieder mit Tuch bedeckt – zumindest sporadisch. «Gemeinsam ein riesiges Picknick-Tuch für die ganze Bevölkerung erschaffen, bestehend aus 293‘438 Tüchern, exakt so viele wie die Einwohnerzahl der Region.» Das ist die Vision der Brüder Frank und Patrik Riklin vom Atelier für Sonderaufgaben, die im Jahr 2012 gemeinsam mit der REGIO Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee das Projekt «Bignik» ins Leben rufen und seitdem Jahr für Jahr eine Auslegung an unterschiedlichen Orten in der Region initiieren.
Nach 10 Jahren Sammeln und Nähen wird die Stadt St. Gallen 2022 zum Auslegungsort: Weiss stösst auf Rot, Wirtschaft auf Kultur, Geschichte auf Leben. Aus diesem Anlass zeigt das Textilmuseum St. Gallen die Ausstellung «GUT» Der Anfang ist weisses Gold», in der sich textile Vergangenheit und Gegenwart zu einem visuellen Gesamtkunstwerk verbinden.

Text- und Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Textilmuseum St. Gallen
Vadianstrasse 2
9000 St. Gallen
Schweiz

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1000 pieces of jewellery Bild 1

1000 pieces of jewellery

Stockholm (S) > bis auf weiteres

The exhibition’s 1,000 pieces of jewellery are divided into different sections. In some cases they are on display because we know about the people who wore them, in others because they represent a period, a historical epoch, a fashion, a function or a material. The largest section with the most items of jewellery is on Fashion, status and identity. This displays many necklaces, bracelets, pendants, brooches, earrings, rings and matching sets. The section In joy and sorrow displays rings as symbols of fidelity, mourning and memorial jewellery and bridal crowns. Jewellery and hair contains jewellery made of, containing and for the hair, while Magic and symbolism shows jewellery which has had a magical significance, considered to bring the wearer luck or offer protection from illness, accidents or the forces of evil. The section Hold tight displays clasps, buckles, cufflinks, tie clips, buttons, breastpins, hat pins, lacing rings, scarf holders and belt chains, etc., all with a practical function for keeping a costume or hairstyle in place. The section Highlights shows possibly the most exciting objects in the museum’s jewellery collection. These include the jewellery that Gustav Banér gave as a parting gift shortly before he was decapitated in the Linköping Bloodbath of 1600, the rings that Gustav III handed out as PR material after his coup in 1772 and the ring bearing the first known portrait of the famous Årsta Lady. The exhibition also features a timeline on the history of style.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Nordiska Museet
6 Djurgårdsvägen
Stockholm
Schweden

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Tsatsas. Einblick Rückblick Ausblick Bild 1

Tsatsas. Einblick Rückblick Ausblick

Offenbach (D) > 01.04.2022–30.10.2022

Qualitätsvolle Produkte der Offenbacher Lederwarenbranche stellen seit seiner Gründung einen wichtigen Sammlungsbereich des Deutschen Ledermuseums dar. Auch heute sieht das Museum die Förderung herausragender lederverarbeitender Designer*innen als eine seiner zentralen Aufgaben an. Vor diesem Hintergrund präsentiert das Deutsche Ledermuseum ab Frühjahr 2022 anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Designerlabels TSATSAS die Ausstellung TSATSAS. Einblick, Rückblick, Ausblick.

Seit 2012 kreieren Esther und Dimitrios Tsatsas Ledertaschen und -accessoires, die etablierte Gestaltungsraster der Mode verlassen und mit einer ganz eigenen Formensprache überzeugen. Im Fokus der Ausstellung steht die facettenreiche Darstellung eines kreativen Arbeitsprozesses, der vom Entwurf über die Transformation des traditionellen Handwerks bis hin zu kulturellen Inspirationsquellen in der zeitgenössischen Kunst, in Design und Architektur sowie in der Musik reicht. Diese finden sich auch in Kooperationen mit Architekten wie Sir David Chipperfield und Designern wie Dieter Rams wieder.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Deutsches Ledermuseum
Frankfurter Str. 86
63067 Offenbach
Deutschland

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Fashioning Masculinities: The Art of Menswear Bild 1

Fashioning Masculinities: The Art of Menswear

London (GB) > 19.03. - 06.11.2022

Fashioning Masculinities: The Art of Menswear is the first major V&A exhibition to celebrate the power, artistry and diversity of masculine attire and appearance. Contemporary looks by legendary designers and rising stars will be displayed alongside historical treasures from the V&A's collections and landmark loans: classical sculptures, Renaissance paintings, iconic photographs, and powerful film and performance. The exhibition showcases the variety of possible masculinities across the centuries from the Renaissance to the global contemporary: from looks by Harris Reed, Gucci, Grace Wales Bonner and Raf Simons, to paintings by Sofonisba Anguissola and Joshua Reynolds, contemporary artworks by David Hockney and Omar Victor Diop, to an extract from an all-male dance performance by Matthew Bourne's New Adventures. The exhibition presents around 100 looks alongside 100 artworks, displayed thematically across three galleries, Undressed, Overdressed, and Redressed.

Text- und Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/Ort
Victoria and Albert Museum
Gallery 40
Cromwell Road
London, SW7 2RL
GB

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Online Ausstellungen des Fashion History Museums, Cambridge, Ontario

Online > dauerhaft

 MADE IN FRANCE >

BES BEN: THE MAD HATTER OF CHICAGO >

DRESSING TORONTO >

FASHIONING CANADA SINCE 1867 >

THE HOUSE OF DIOR: 1947 - 1962 >

WILD AND RARE >

TYING THE KNOT >

CANADIAN FASHION STORY: PAT MCDONAGH >

Veranstalter
Fashion History Museum
74 Queen Street East
Cambridge, Ontario
Kanada

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Dressing with Purpose: Belonging and Resistance in ... Bild 1

Dressing with Purpose: Belonging and Resistance in Scandinavia

Santa Fe (USA) > 05.12.2021 - 19.02.2023

Dressing with Purpose examines three dress traditions today—Swedish folkdräkt, Norwegian bunad, and Sámi gákti—in light of more than two centuries of social and political change across Scandinavia. Starting in the 19th century, many in Sweden worried about the ravages of industrialization, urbanization, and emigration on traditional ways of life. Norway was gripped in a struggle for national independence. Indigenous Sámi communities—artificially divided by national borders and long resisting colonial control—rose up in protests that sparked cultural renewal and demanded political recognition. Throughout, people have put on special clothing to communicate powerful messages of unity and opposition, to fight for self-determination, and to make purposeful connections with the past. The creative reworking of tradition continues today with dress revivals, reconstructions, and inventions.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Museum of International Folk Art
706 Camino Lejo, on Museum Hill
Santa Fe, New Mexico 87505
USA

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The Costume Collection at Tullie House Bild 1

The Costume Collection at Tullie House

Carlisle (GB) > Dauerausstellung

The Costume Collection at Tullie House boasts two stunning new galleries dedicated to the display of the Museum’s amazing fashion and textile collection. The galleries feature over forty outfits and accessories that tell the stories of some of the women who have lived, loved and worked in Carlisle over the past 350 years – from the infamous Carlisle ‘miser’ Margery Jackson to lesser known stories of Land Army girls, factory workers, nurses, radicals, homemakers and artists. The outfits range from the rare and beautiful to the practical and familiar but each one gives us an insight into the life and identity of the person they belonged to.
These brand-new galleries shine a light on hidden stories and identities. They celebrate the extraordinary – rare outfits, intricate and beautiful dresses marking special moments in time – and the ‘ordinary’ – practical outfits worn by working women over the centuries. The galleries also include an innovative digital art installation inspired by the history of Carlisle as a ‘textile city’ and feature the voices of some of the Museum’s visitors and community partners. Through beautiful architectural design and innovative displays, these stunning new galleries will provide a brand-new visitor experience. The Costume Collection at Tullie House will be one of the largest dedicated costume galleries in the North of England, celebrating a remarkable and rarely-seen fashion collection that features items of national significance.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Tullie House Museum & Art Gallery
Castle Street,
Carlisle
Cumbria, CA3 8TP
GB

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The Beautiful Collection: Prince's Custom Shoes Bild 1

The Beautiful Collection: Prince's Custom Shoes

Minnesota (USA) > ab. 07.09.2021

Experience the sensational shoes of the Purple One himself.
Vibrant colors. Intricate designs. Edgy elegance. Like everything else Prince touched, his custom shoes are expertly crafted and visionary works of art. Come see over 300 pairs, from his iconic 4-inch boots to his suede light-up roller skates, and marvel at how Prince’s bold style continues to impact fashion to this day.

Text- und Bildquelle: Paisley Park

Veranstalter/ Ort
Paisley Park
7801 Audubon Road
Chanhassen, Minnesota 55317
USA

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The Roaring Twenties and The Swinging Sixties Bild 1

The Roaring Twenties and The Swinging Sixties

Online > ab 15.03.2021

The Fashion Institute of Technology's School of Graduate Studies and The Museum at FIT (MFIT) present The Roaring Twenties and The Swinging Sixties, a virtual exhibition comparing the fashions of the twenties and sixties, both periods of significant crisis and change. Organized by students of FIT’s Master of Arts program, Fashion and Textile Studies: History, Theory, and Museum Practice, the show features twenty-six objects from the permanent collection of MFIT and fashion illustrations from FIT’s Gladys Marcus Library Special Collections and College Archives (SPARC). It is supplemented with archival photographs that further demonstrate the parallels between the fashion of the two decades. The process of creating an exhibition is a unique experience and a key feature of the Fashion and Textiles Studies graduate program at FIT. For the first time, this student-led project is presented solely online, with the class working together remotely.
The Twenties and the Sixties each brought about new ideas of the “modern woman” which impacted fashion in remarkably similar ways. These similarities are explored through six thematic sections: Twenties Nostalgia; Dreams and Discontent; Obsession with Youth; Music Mania; Cultural Appropriation; and Mode and Modernity. The shared spirit of the times, whether in art, music, technology, social movements and upheaval, or cultural inspiration, is highlighted by paired objects with discernible visual similarities.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/Ort
Museum at the Fashion Institute of Technology
227 West 27th Street
New York City 10001-5992
USA

weitere Infos:

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