Rezensionen

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Manus X Machina. Fashion in an Age of Technology

Bolton, Andrew: Manus X Machina. Fashion in an Age of Technology. Fotos von Nicholas Alan Cope. Ausst. Kat. The Metropolitan Museum of Art, New York. New Haven u. London, Yale University Press, 2016. 248 S., 178 farb. Abb., 3 farb. u. zahlr. s/w Tiefdrucktafeln. ISBN 978-1-58839-592-4

 Manus X Machina

Wer nicht die Möglichkeit hat, die Modeausstellungen im Metropolitan Museum of Art (MET) in New York zu besuchen, dem bleiben als Trost die Ausstellungskataloge. Dieses Mal ist der Katalog besonders verschwenderisch gestaltet und vermittelt nicht nur visuell, sondern auch taktil das Thema der Ausstellung.
Der spaltenweise gestanzte Karton-Einband des großformatigen Katalogs erinnert an die Lochkarte für einen Jacquard-Webstuhl. Das Buch ist fadengeheftet und wird von einem Schutzumschlag aus festem, transparentem Plastik umhüllt. Verschiedene Druckverfahren – traditionelle und hochmoderne – kamen zum Einsatz, und je nach inhaltlichem Bezug wurden unterschiedliche Papiersorten und Folien verwendet. Dieses bedeutungsvolle Spiel mit Materialien und Techniken des Buchdrucks verweist auf die grundlegende These von Ausstellung und Katalog: Handarbeit und Maschinenarbeit sind gleichwertig, und in ihrem Zusammenwirken kann Wunderbares entstehen. Weiterlesen. Download

Text: © Rose Wagner
Rose Wagner für netzwerk mode textil e. V. (online: 10.08.2016)

 

The Battle of Versailles. The Night American Fashion Stumbled Into the Spotlight and Made History

Givhan, Robin: The Battle of Versailles. The Night American Fashion Stumbled Into the Spotlight and Made History. New York, N.Y., Flatiron Books, 2015. 320 S., 25 meist s/w Abb. ISBN: 978-1-250-05290-2

REZ Wagner Battle of Versailles

Am 8. November 1973 wurde im Theatersaal des Schlosses von Versailles die Vorherrschaft der französischen Mode gebrochen. Die amerikanische Mode schob sich mit einem Paukenschlag auf die Weltbühne und präsentierte sich als unverwechselbar und zeitgemäß. So sieht es die Journalistin Robin Givhan, die für ihre Modeberichterstattung in der Washington Post im Jahr 2006 mit dem Pulitzer-Preis geehrt wurde.
Ursprünglich als Benefizveranstaltung gedacht, um Geld für die Renovierung des Schlosses zu sammeln, entwickelte sich eine Modenschau von fünf französischen Designern und ihren amerikanischen Gästen zu einem Ereignis, das – so Givhan – „forever altered the course of fashion history“. Weiterlesen... Download

Text: © Rose Wagner
Rose Wagner für netzwerk mode textil e. V. (online: 11. April 2016)

 

Aufstieg und Niedergang der deutschen Herrenbekleidungsindustrie. Ein Rückblick auf Herrenmode aus Deutschland im 20. Jahrhundert

Vordemfelde, Karl-Wilhelm: Aufstieg und Niedergang der deutschen Herrenbekleidungsindustrie. Ein Rückblick auf Herrenmode aus Deutschland im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, Deutscher Fachbuchverlag, 2015. 160 S.,
zahlr. s/w Abb. ISBN: 978-3-86641-304-7

REZ RWagner Aufstieg und Niedergang

Der Autor weiß, wovon er spricht. Seine Familie ist seit über 100 Jahren eng mit der Geschichte der Herrenbekleidung verwoben – als reisende Handelsvertreter, Produzenten und Verbandsfunktionäre. Er selbst führt seit 30 Jahren das Unternehmen Wilvorst im niedersächsischen Northeim – gegründet 1916 von Wilhelm Vordemfelde in Stettin. Wilvorst hat sich auf festliche Herrenkleidung spezialisiert und gehört zu den wenigen, die noch einen Teil ihrer Kollektion in Deutschland fertigen.
Vordemfelde blickt aus der Perspektive des Produzenten auf die Geschichte der Herrenbekleidung, berücksichtigt jedoch auch den Handel und spart die Interessenkonflikte zwischen beiden Wirtschaftssphären nicht aus. In seiner Analyse spannt er den zeitlichen Bogen vom Ende des neunzehnten Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart und beschreibt die jeweils zeittypischen Produktions- und Arbeitsbedingungen. Weiterlesen... Download

Text: © Rose Wagner
Rose Wagner für netzwerk mode textil e. V. (online: 11. April 2016)

 

Drei Schnittbücher

Barich, Katherine / McNealy, Marion: Drei Schnittbücher. Three Austrian Master Tailor Books of the 16th Century, Nadel und Faden Press, 2015. 428 Seiten, 320 meist farb. Abb., 80 s/w Schnittdiagramme. ISBN: 978-0-692-47245-3

Drei Schnittbuecher

Aus dem 16. Jahrhundert haben sich wenige handgeschriebene Schnittbücher erhalten, die wertvolle Informationen überliefern. Drei davon wurden für diese Publikation in englischer Sprache ausführlich bearbeitet: das Musterbuch des Handwerks der Schneider von Enns (1590) in der Berliner Kunstbibliothek, das Leonfeldner Schnittbuch (16. Jahrhundert) im Oberösterreichischen Landesarchiv in Linz und das Meisterstückbuch von Hans Nidermayr im Museum Ferdinandeum in Innsbruck. Den Transkriptionen der deutschen Originaltexte ist jeweils die englische Übersetzung zugeordnet. Dabei ist es eine hervorragende Lösung, die historischen Begriffe für Materialien und Schnittformen der Gewänder nicht zu übersetzen, sondern in den Einführungstexten jeweils zu beschreiben und nur dort die englischen Termini zu gebrauchen. Weiterlesen... Download

Text: © Johannes Pietsch
Johannes Pietsch für netzwerk mode textil e. V. (online: 16. November 2015)

 

Verflixt und Zugenäht. Textile Redewendungen gesammelt und erklärt

Schnatmeyer, Susanne: Verflixt und Zugenäht. Textile Redewendungen gesammelt und erklärt. Berlin, Edition Textile Geschichten, 2. Auflage 2016. 144 S., 11 farb. Abb. ISBN: 978-3-00-050969-8

verflixt und zugenaeht

Spinnen und Weben, Knüpfen und Nähen sind Jahrhunderte alte Tätigkeiten, die ihre Spuren in unserer Sprache hinterlassen haben. Manche Begriffe veränderten im Laufe der Zeit ihre Bedeutung; bei anderen geriet der ursprüngliche Sinn in Vergessenheit, so dass sie zwar weiter in Gebrauch sind, eine konkrete Zuordnung zu einem bestimmten Hintergrund jedoch nicht mehr möglich ist.
Worauf verweist beispielsweise die Bezeichnung alter Knacker? Auf einen alten Mann, der in der Spinnstube das gesponnene Garn auf die Knackhaspel wickelte, die nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen ein knackendes Geräusch machte? Oder war jemand gemeint, dessen alte Knochen hörbar knackten? Niemand kann das heute mehr mit Bestimmtheit sagen. Der Begriff kann seinen Ursprung in Spinnstube und Knackhaspel haben – oder auch nicht. Weiterlesen... Download

Text: © Rose Wagner
Rose Wagner für netzwerk mode textil e. V. (online: 29. April 2016)

 

Clothing the Sacred. Medieval Textiles as Fabric, Form and Metaphor

Kapustka, Mateusz, Warren T. Woodfin (Hrsg.): Clothing the Sacred. Medieval Textiles as Fabric, Form and Metaphor. Emsdetten, Berlin: Edition Imorde 2015 (Textile Studies 8, hrsg. v. Tristan Weddigen), 207 S. 16 farbige und zahlreiche s/w Abbildungen. ISBN: 978-3-942810-20-3

Titel REZ Bergemann

Die Bekleidung des Geheiligten – liturgische Textilien als Medium, Form und Bildzeichen im Mittelalter thematisiert ein neuer Sammelband aus der Reihe der Textile Studies. Er ist Er-gebnis einer Vortragsreihe des am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich unter der Leitung Prof. Dr. Tristan Weddigens angesiedelten Forschungsprojekts „TEXTILE (An Iconology of the Textile in Art and Architecture)“. Herausgeber sind die Projektmitarbeiter Mateusz Kapustka und Warren Woodfin. Sie haben mit dem Buch die überwiegend engli-schen, vereinzelt deutschen Beiträge aus Gastvorträgen und Kolloquien zusammengetragen, die 2010 bis 2011 im Rahmen des Projekts an der Universität Zürich gehalten wurden.
Ziel der Reihe und der Aufsätze ist es, für das Gebiet der Kunstgeschichte das inhärente Interesse der textilen Künste und Techniken und die Anwendbarkeit textiler Bildzeichen in anderen Medien der Repräsentation wie beispielsweise der Buchkunst zu verdeutlichen. Es sollen am Beispiel mittelalterlicher sakraler Textilien die spezifischen Qualitäten des Medi-ums Textil bewusstgemacht werden: Taktilität/Haptik, Mobilität sowie die Verbindung von Motiv und Verwendung. Zudem sollen zwei historische Perspektiven der sakralen Repräsen-tation vereint werden: Verhüllung und Verkörperung (disguise and embodiment) (S. 8). Weiterlesen. Download

Text: © Uta Bergemann
Uta Bergemann für netzwerk mode textil e. V. (online: 19.09.2016)

 

Herren im Anzug.Eine transatlantische Geschichte von Klassengesellschaften im langen 19. Jahrhundert

Meyerrose, Anja: Herren im Anzug. Eine transatlantische Geschichte von Klassengesellschaften im langen 19. Jahrhundert. Köln, Weimar, Wien, Böhlau Verlag 2016, 359 S., 31 s/w Abb. ISBN 978-3-412-50365-9

Titelbild Meyerrose

In ihrer als Dissertation am Institut für Soziologie Hannover eingereichten Studie zu „Herren im Anzug“ thematisiert Anja Meyerrose die Entwicklung und Bedeutung des Herrenanzuges als sozialgeschichtlicher Indikator im 19. Jahrhundert aus wirtschafts- und gesellschaftsge-schichtlicher Perspektive. Die Bedeutung der Kleidung als Kennzeichen der Verortung des Menschen in der Gesellschaft und in deren Hierarchie voraussetzend, nimmt sie den Männeranzug als „Bürgerlichen Anzug“, als bislang postuliertes Zeichen der Verbürgerlichung der Lebensweise im 19. Jahrhundert in den Fokus und fragt nach seiner Bedeutung und der Entwicklung dieser Bedeutung in den verschiedenen sich entwickelnden Industriegesellschaften. Als Fallbeispiele wählt sie die Entwicklung in England, wo der Anzug in der frühindustriellen Revolution entstand, in den USA, wo er radikal modernisiert wurde, und in Deutschland, um die länderspezifischen Macht- und Herrschaftsverhältnisse sichtbar zu machen. Der Aufbau der Studie folgt den Schritten: Genese, Transformation und Verbreitung des Anzugs. Weiterlesen. Download

Text: © Uta Bergemann
Uta Bergemann für netzwerk mode textil e. V. (online: 21.09.2016)

 

Trachten in der Lüneburger Heide und im Wendland

Ellwanger, Karen, Hauser, Andrea, Meiners, Jochen (Hrsg.): Trachten in der Lüneburger Heide und im Wendland. Münster, Waxmann Verlag, 2015, 435 S., durchgehend vierfarbig, ISBN 978-3-8309-3208-6

Titel Trachten im Wendland

Die umfangreiche Publikation zu Trachten in der Lüneburger Heide und im Wendland ist das Ergebnis eines über dreijährigen Forschungsprojekts, das das Institut für Materielle Kultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg initiiert und mit Kooperationspartnern von vier verschiedenen Museen durchgeführt hat. Vorrangiges Ziel des Projekts war es, die Sammlungen an Trachten und ländlicher Kleidung in den beteiligten Museen wissenschaftlich zu erfassen und sie vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse zur Kleider- und Trachtenforschung einzuordnen. Das als 9. Band in der Reihe „Visuelle Kultur. Studien und Materialien“ erschienene Buch enthält keinen Katalogteil, der die annähernd 3500 Objekte aufführt, sondern vielmehr zusammenfassende Texte, die die Ergebnisse der im Fokus des Forschungsprojekts stehenden Fragen präsentieren und näher erläutern. Weiterlesen. Download

Text: © Isa Fleischmann-Heck
Isa Fleischmann-Heck für netzwerk mode textil e.V. (online: 21.09.2016)

 

Frauen und Kleider. Was wir tragen. Was wir sind

Shapton, Leanne. Heti, Sheila. Julavits, Heidi: Frauen und Kleider. Was wir tragen. Was wir sind. Frankfurt am Main 2015. S. Fischer Verlag GmbH. 2015. 446 S., s/w und zahlr. farb. Abb. ISBN 978-10-002242-4

Titel Frauen und Kleider

„Es ist fast so, als würden Modezeitschriften nicht verstehen, was Frauen wollen. Ich glaube, Frauen wollen einzigartig sein – ein Wesen, das anders ist, als alle anderen“, dieses Zitat aus dem Buch „Frauen und Kleider“, deutet an, worum es in diesem Buch geht: Nicht um Haute Couture sondern um ganz ‚normale’ Alltagskleidung von Frauen. Um das ganz ‚normale’ Kleidungsverhalten von Frauen. Deshalb auch der Untertitel: „Was wir tragen. Was wir sind.“
In „Frauen und Kleider“ wird die ganz persönliche Bedeutung, die Kleidung für Frauen hat, von den drei Autorinnen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: Leanne Shapton ist eine kanadische Autorin und Illustratorin. Sheila Heti,  ebenfalls Kanadierin, arbeitet als Re-dakteurin für das Magazin ‚Believer’. Heidi Julavits ist Mitherausgeberin des Magazins  ‚Believer’, hat mehrere Bücher veröffentlicht und stammt aus Maine. Das Buch ist das Er-gebnis eines Projekts: Kleider- und Stilfragen begannen sie aus persönlichen Gründen zu interessieren, erinnert sich Sheila Heti. Sie ging in eine Buchhandlung und analysierte ver-schiedenste Bücher über Mode und Stile. Doch keines der Bücher oder Ratgeber empfand sie als hilfreich und entschloss sich zu diesem Buch-Projekt, das zeigen sollte, warum sich Frauen so anziehen, wie sie sich anziehen und was sie sich dabei denken. Heraus gekommen ist ein persönlicher Blick auf die Mode, eine sehr individuelle Sicht auf Kleidung. Weiterlesen. Download

Text: © Christina Körner
Christina Körner für netzwerk mode textil e.V. (online: 21.09.2016)

 

Das Bild vom Kind im Spiegel seiner Kleidung. Von prähistorischer Zeit bis zur Gegenwart

Annette Paetz gen. Schieck, Uta-Christiane Bergemann (Hg.): Das Bild vom Kind im Spiegel seiner Kleidung. Von prähistorischer Zeit bis zur Gegenwart. Regensburg, Verlag Schnell & Schneider GmbH, 2015.
ISBN 978-37954-3021-4

Titel Das Bild vom Kind

Der Knabe in der roten Husarenuniform lenkt den Blick auf den Tagungsband der gleichna-migen Veranstaltung im Textilmuseum Krefeld. Die seriöse Aufmachung zeigt ein ansprechendes Layout und hochwertiges Bildmaterial, das zum Schauen und Lesen verführt. Die Beiträge weisen auf unterschiedliche Perspektiven und Vorgehensweisen in der Auswertung der textilen Quellen hin. Jeder Beitrag schließt mit einer ausführlichen Bibliographie ab, die von großem Wert für weitere Forschungsarbeiten ist, weshalb das Buch in keiner wissenschaftlichen Bibliothek fehlen sollte. Die Publikation bietet Textilwissenschaftler*innen und fachlich interessierten Personen, wie Lehrern und Erziehern eine Fülle von Informationen und Anlass zur Reflexion. Zudem ist das Buch ein Schmuckstück für jeden privaten Bestand. 
Der Kleidung von Kindern widmen sich bislang sehr wenige wissenschaftliche Publikationen. Die Recherche ist aufgrund der dürftigen Quellenlage äußerst mühsam und schwierig. Umso mehr beeindrucken die einzelnen Beiträge durch ausgezeichnete wissenschaftliche Standards. Die inhaltlichen Beiträge umfassen zwar einen großen zeitlichen Rahmen, gehen aber exemplarisch in die Tiefe und die Autorinnen entwickeln mit geradezu kriminalistischem Spürsinn schlüssige Argumentations- und Beweisführungen aus dem jeweiligen Quellenmaterial. Aus unterschiedlichen Forschungsperspektiven werden archäologische Fundstücke, Fragmente, Bild- und Schriftquellen und vor allem die Originalkleidungsstücke zum Sprechen gebracht und geben Auskunft über die gesellschaftliche Stellung der Kinder in unterschiedlichen Epochen. Weiterlesen. Download

Text: © Ulla Gohl-Völker
Ulla Gohl-Völker für netzwerk mode textil e.V. (online: 23.09.2016)