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Einweihung von zwei Gedenkstelen am Werderschen Markt, Berlin

Berlin (D) > 23.11.2018

einweihung stelen gerson freudenberg

Am 23. November 2018 war es so weit: Nach langer und gründlicher Vorbereitung wurden am Werderschen Markt zwei Gedenkstelen, die zum einen an die Geschichte des Friedrichwerder, zum anderen an das berühmte Modekaufhaus Herrman Gerson und deren letzte Inhaberfamilie Freudenberg erinnern, im Beisein von Bundesaußenminister Heiko Maas feierlich enthüllt. Zuvor gab es einen kleinen Empfang mit Gästen im Außenministerium. Die Sonderbeauftragte für Beziehungen zu jüdischen Organisationen, Botschafterin Michaela Küchler, sprach ein engagiertes Grußwort. Sie betonte die Wichtigkeit des öffentlichen Erinnerns an den Holocaust und dankte dem Verein Aktives Museum. Faschismus und Widerstand e. V. und allen an diesem Projekt Beteiligten. Im Anschluss daran sprachen die beiden Initiator*innen, das Ehepaar Goebel-Kessemeier. Dr. Benedikt Goebel vom Büro für Stadtforschung sprach über das Zustandekommen und die erfolgreiche Kooperation mit dem Außenministerium. Dr. Gesa Kessemeier gab, als Mode- und Zeithistorikerin, Einblicke in ihre Recherchearbeit zum Modehaus Herrmann Gerson und zu den Familien Gerson und Freudenberg. Weiterlesen... Download

Text: © Gundula Wolter
Bilder: © Rose Wagner
Gundula Wolter für netzwerk mode textil e.V. (online seit 26.11.2018)

 

Verlegung von vier "Stolpersteinen" für die Familie Freudenberg-Mayer, letzte Mitinhaber des Modehauses Herrmann Gerson

Berlin (D) > 07.04.2016. 17.00 Uhr

stolpersteine freudenberg

Die Verlegung von "Stolpersteinen" - kleinen Gedenkwürfeln aus Messing mit eingravierten Daten - ist ein fortwährendes Projekt des Kölner Bildhauer Gunter Demnig zur Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit. Mit den vier vor dem "Haus Freudenberg" in Berlin-Zehlendorf (Potsdamer Chaussee 48, 14129 Berlin) am 7. April 2016 verlegten "Stolpersteinen" wird an Angehörige der Familie erinnert: Helene Freudenberg verheiratete Mayer (1895-1945), ihren Mann, den aus dem Rheinland stammenden Textilkaufmann Hermann Mayer (1894-1945), einer der drei letzten Mitinhaber des Modehaus Gerson vor der „Arisierung“, sowie ihre beiden in Auschwitz ermordeten Töchter Bertha Helene Mayer (1921-1942), 1942 Modestudentin in Gent, und Margarete Helene Mayer (1923-1942). Der Bauherr der Villa war Hermann Freudenberg (1868–1924), Mitinhaber des berühmten Modehauses Herrmann Gerson und von 1915-1924 Vorsitzender des „Verbands der Deutschen Modeindustrie“, der hier mit seiner Frau und vier Kindern seit 1908 lebte. Nach seinem Tod 1924 bewohnten seine Kinder und deren Familien das Haus bis 1934. 1935 wurde das Familienanwesen zu Gunsten der Stadt Berlin zwangsversteigert.
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Netzwerk mode textil e. V. hatte auf Anregung von Christine Waidenschlager die Kosten für einen der "Stolpersteine" übernommen, um damit einen kleinen Beitrag zur Erinnerung an die Zerstörung der Berliner Konfektion und die Vertreibung und Ermordung führender Mitglieder der Berliner Textilwirtschaft beizusteuern. Zwei Stolpersteine stiftete der Zonta Club und der vierte wurde gemeinsam von Christine Waidenschlager und Gesa Kessemeier gestiftet.

Text: © Gundula Wolter
Bilder: © Veronika Urban
Gundula Wolter für netzwerk mode textil e. V. (online: 16. April 2016)

 

wertSTOFF – zündSTOFF - ECOFASHION – RECYCLING – UPCYCLING

Wertstoffhof Starnberg > 19. Juni 2015

In Kooperation mit dem Abfallwirtschaftsverband Starnberg-AWISTA organisierte Sophie Kellner, Textiltechnik- und Design, unter der Gesamtleitung von Elisabeth Carr – KunstRäume am See –, ein beeindruckendes Event.
Im Rampenlicht stand der wertSTOFF Textil. Die konventionelle Textilindustrie und deren Missstände bieten ausreichend zündSTOFF: ausbeuterische und äußerst umweltbelastende Produktionsbedingungen sind die dunklen Konsequenzen unserer konsumorientierten Gesellschaft. Der Rahmen dieses Events präsentierte sich in der Halle, wo jährlich ca. 400 Tonnen Bekleidung sortiert werden.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war der Vortrag von Max Gilgemann, Experte für nachhaltige Textilien, Berlin. 

„Ein Blick auf Nachhaltigkeit und Mode – Trends, Tradition, Innovation und Verantwortung“.
Zunächst erläuterte Gilgemann den Begriff Nachhaltigkeit, der ursprünglich aus der Holzwirtschaft stammt. „Man holzt nicht mehr ab, als man braucht.“ Unser heutiges Konsumverhalten steht zu dieser Aussage und der damaligen Lebenshaltung im vollen Gegensatz. Die momentane Modewirtschaft mit ihren ständig neuen Trends, die wir täglich von der Presse angeboten bekommen, will unentwegt beim Verbraucher neu Wünsche wecken. Weiterlesen. Download

Text: © Veronika Urban, 23. Juni 2015
Veronika Urban für netzwerk mode textil e. V. ( online: 17. August 2015)

 

Podiumsdiskussion: “Revolution in der Modebranche – Designer und Händler im Strudel eines dramatischen Strukturwandels”

Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, Berlin > 16.10.2014

Berlin wird als Modestadt gehyped. Zwei Mal jährlich zelebriert die gesamte Modeszene Berlins ihr ach so tolles Dasein mit neuen Kollektionen. Alles scheint super und erfolgreich – so zumindest wirkt es nach außen.
Nun schließt nach 17 Jahren das Label “FIRMA”, das in den Anfängen des Modehype Berlins mitmischte und mit Kaviar Gauche, Lala Berlin, Esther Perbandt, Anita Tillmann von der Premium u. v. a. in einem Atemzug genannt wurde.
Carl Tillessen und Daniela Biesenbach prägten mit ihrem Label "FIRMA" die neue Berliner Sachlichkeit, führten im Westen und Osten der Hauptstadt je einen Laden und sind in noch 60 weiteren Läden vertreten. Sie produzierten zunächst nur Herrenkollektionen, erweiterten diese durch eine Damenlinie, kreierten Kosmetik und setzten noch eine Tasche aufs Sortiment oben drauf. Perfekt. Die Kollektionen waren von ausgesprochen guter Qualität, dazu in Deutschland gefertigt, gut designt, an den Bauhausstil angelehnt, elegant, pur mit einem Hauch von moderner Zeitlosigkeit. Und plötzlich ist alles aus. “FIRMA” ist nicht das erste Label, das einen Schlussstrich zieht. Geradezu alle hier erwähnten Labels haben Krisenzeiten erlebt und wenn sie nicht durch familiäre Finanzspritzen oder Investoren wieder aufgepäppelt wurden, verschwanden sie mehr oder weniger leise vom Markt. Man spricht nicht darüber und wenn – nur unter vorgehaltener Hand.
Letzte Woche allerdings wurde die bevorstehende Schließung von “FIRMA” im Zuge des Strukturwandels in der Modebranche zum Thema der Podiumsdiskussion “Revolution in der Modebranche – Designer und Händler im Strudel eines dramatischen Strukturwandels” im Kulturforum. Alfons Kaiser (FAZ) moderierte die aufgewühlte Runde mit Anita Tillmann (premium exhibitions), Carl Tillessen (FIRMA), Moritz Offeney (Onlineshop - Scarosso), Silke Emig (Textilwirtschaft) und Daniel Enke (Handelsverband Deutschland). Es wurden Gründe für das Scheitern gesucht. Weiterlesen >

Text: © Susanne Ophelia Beckmann
Susanne Ophelia Beckmann für modesearch-berlin.de (online: 20. Oktober 2014)

 

Open Studio: Unprätentiöse Weltmode – Das Label Schmidttakahashi

Atelier Schmidttakahashi, Berlin (D)> 08.07. - 10.07.2014

Schmidttakahashi- klein

Wenn eine Designerin aus dem tadschikischen Duschanbe sich in Berlin mit einer Designerin aus dem japanischen Hiroshima zusammentut, um ein Modelabel zu gründen, kann das Ergebnis eigentlich nur Weltmode sein. Davon konnte sich, wer wollte, während der Berliner Modewoche überzeugen, als das Atelier von Eugenie Schmidt und Mariko Takahashi in Berlin-Mitte für Besucher geöffnet war.

Eugenie, Jahrgang 1979, und Mariko, Jahrgang 1974, lernten sich 2005 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee kennen, wo erstere Modedesign und letztere Textil- und Flächen-design studierte. Ihre gemeinsame Abschlussarbeit „Reanimation – Wiederbelebungsmaßnahme“ im Jahr 2009 war der Beginn eines Upcycling-Modekonzeptes, das sich seitdem stetig weiterentwickelt. Es beruht auf eigenen Erfahrungen mit überfüllten Kleiderschränken und der Notwendigkeit, sich von etwas trennen zu müssen, was zum Wegwerfen zu schade ist. Dem Konzept liegt die Vorstellung zugrunde, dass Spuren der Persönlichkeit des Trägers sich in seiner abgelegten Kleidung erhalten, dass Kleidung insofern ein Speichermedium ist. Weiterlesen... Download

Weitere Infos >

Text: © Rose Wagner
Foto: © Rose Wagner
Rose Wagner für netzwerk-mode-textil e.V. (online: 1.09.2014)

 

Curvy-Messe: Modische Fülle

Berlin > 08.07.-10.07.2014

Christin-Thomsen klein

Weil Damenkonfektion ab Größe 42 auf den Messen der Berliner Modewoche nicht gern gesehen wird, stellte die Agentur Sonndesign im Auftrag eines Großkunden für Plus Size mit „Curvy is Sexy“ eine eigene Veranstaltung auf die Beine. Sie traf einen Nerv, und so fand sie bereits zum dritten Mal statt. 

Designer großer Größen stehen vor hohen Anforderungen an Schnitttechnik und Material. Sie können nicht einfach kleine Konfektionsgrößen gradieren, da sich mit zunehmender Fülle die Silhouette des Körpers verändert. Plus-Size-Frauen machen leidvolle Erfahrungen: Zu kleine Armausschnitte, ungünstig platzierte Abnäher, Hosen, deren Stoff nach kurzer Zeit durchscheuert, weil üppige Oberschenkel beim Gehen aneinander reiben. Auch bei Accessoires sieht es düster aus. Umhängetaschen, deren Henkel lang und breit genug sind für kräftige Figuren, haben anscheinend Seltenheitswert. Die schicken Schuhe sind meist zu schmal und zu fragil für den breiten Fuß, auf dem viel Gewicht ruht, die Strumpfhosen und Leggings sind zu eng, zu kurz und zu wenig verstärkt. Weiterlesen. Download

Text © Rose Wagner
Fotos © Rose Wagner
Rose Wagner für netzwerk-mode-textil e. V. (online: 23. August 2014)

 

Ladeneröffnung: AnSoHo ‒ Strick-Couture in München

München > 14.06.2014

Ladeneröffnung in 80469 München, Dreimühlenstraße 24, am 14. Juni 2014
Es ist immer eine Freude, über die vielfältigen Aktivitäten von Mitgliedern des Netzwerks zu berichten, die in so unterschiedlichen Bereichen tätig sind. Das jüngste Beispiel für modischen Unternehmergeist eines Mitglieds ist die Eröffnung des neuen Design-Ateliers von Anna Sophie Howoldt (http://www.ansoho.com).
Anna Sophie Howoldt wuchs in Lübeck auf, studierte in Trier Modedesign, zog 2004 nach Berlin, studierte an der Humboldt-Universität Kunstgeschichte und Philosophie und parallel an der Universität Potsdam das Fach Jüdische Studien, gleichzeitig arbeitete sie im Jüdischen Museum. Sie war und ist ein Energiebündel, dabei jedoch völlig unaufgeregt. Im Gespräch erzählt sie, dass es letztlich das wissenschaftliche Studium war, das sie zur prakti- schen Kreativität führte, es habe ihr geholfen, „die eigene Sprache zu finden und sich mit dem textilen Material auszudrücken“. Die Entscheidung, im Jahr 2006 in Berlin ein eigenes Label zu gründen, wurde auch durch die vibrierende Modeszene der Stadt befördert. Anna Sophie Howoldt gehörte bald dazu, und ihr Label „AnSoHo“ – ein Akronym ihres Namens – nahm schnell Fahrt auf. Der Liebe wegen zog sie vor zwei Jahren nach München, wo sie heute mit ihrem Mann und der kleinen Tochter Seraphina lebt.
Im Juni eröffnete sie im Glockenbachviertel ihren neuen Shop. Das Ladengeschäft für „nachhaltige Maschenmode und zugleich Designatelier für Mode und Kostüm“ (Text der Einladung) ist klein aber fein und passt gut in das Szeneviertel um den alten Münchner Schlachthof. 

Ansoho laden

Abb. 1 AnSoHo-Laden in der Dreimühlenstraße 24

Die ganze Familie wurde für die Renovierung des Ladens eingespannt. In mühevoller Arbeit wurde die Treppe im hinteren Teil des Ladens freigelegt und die jahrzehntealten Tapetenschichten von den Wänden gelöst. Jetzt hat der Raum eine südländisch heitere Anmutung.

Oben, auf der kleinen Empore, befindet sich das Atelier. Ebenerdig, im Verkaufsraum, hängt die Strick-Couture in einer leuchtenden Farbpalette auf einem Baumast, der den Bezug des Labels AnSoHo zur Nachhaltigkeit symbolisiert.

ansoho kleiderstange 2014

Abb. 2 Teile aus der Kollektion

Alle Modelle werden nach Entwürfen der Designerin in einer Strickfirma in der Nähe von Kassel gefertigt. Die feine Merinowolle für die Winterkollektion liefert ein Betrieb in Österreich, der das Rohmaterial aus kontrolliert biologischer Tierhaltung bezieht. Die Baumwolle für die Sommermode kommt aus zertifiziertem Anbau.

Anna Sophie Howoldt gehört zu denjenigen Designerinnen von Strickmode, denen es ge- lingt, Maschenware nicht altjüngferlich aussehen zu lassen, sondern minimalistisch zeitlos. Ihre Couture wirkt klar und doch feminin, anspruchsvoll und doch unaufdringlich.

Ansoho selbst

Abb. 3 Anna Sophie Howoldt in eigenem Modell bei der Eröffnung ihres Shops

Über AnSoHos Herbst/Winterkollektion 2014 „Reading Sartre“ berichtete Ophelia Beckmann ausführlich auf ihrer Website „Modesearch“ (http://modesearch-berlin.de/portfolio/ansoho-reading-sartre/ ).

Wir gratulieren Anna Sophie Howoldt herzlich zur Eröffnung und wünschen viel Erfolg.

Text: © Rose Wagner
Fotos: "© Rose Wagner

Rose Wagner für netzwerk mode textil e.V. (online: 04. Juli 2014)

 

Nachhaltiges Textiles Design - Präsentation der Hochschule Niederrhein

Berlin (Landesvertretung NRW) > 14. Januar 2013

Zwei Tage lang stand die Tür der Landesvertretung NRW in Berlin-Tiergarten für interessierte BesucherInnen offen. Zu sehen waren "studentische Designentwürfe und Abschlussarbeiten des Fachbereiches Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein" mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, ein Projekt der Professorinnen Ellen Bendt und Dr. Marina Wachs. Das Spektrum der Präsentation war breit: "Crazy Sexy Wool in Light and Shadow", ein dreiteiliges weißes Strickkostüm mit schleppendem Rock von Caroline Liehr und Maia Kessler markierte ohne Zweifel den gestalterischen Höhepunkt, "A Silent Break" von Melinda Kertész und "Zero Waste Fashion" von Kristina Rem setzten den Schwerpunkt auf sinnvolles Recycling und Abfallvermeidung. Eine einstündige Veranstaltung mit diversen Ansprachen, einem Vortrag, eingerahmt von zwei musikalischen Einlagen auf hohem Niveau (Clemens Trautmann mit dem Klenke Quartett) und einer sehenswerten Tanzperformance (Safet Mistele) bildete den Schlusspunkt. Der Vortrag von Prof. Dr. Petra Leuthner (AMD Hamburg) thematisierte "Nachhaltiges textiles Design heute". Zum Ausklang wurden alle Beteiligten, Sponsoren und Gäste zu einem festlichen Empfang gebeten.

Begleitend zum Projekt erscheint ein Buch: Marina E. Wachs / Ellen Bendt: Substainable Textile Design - Nachhaltiges Textiles Design. Hamburg (Schaff-Verlag) 2013.

Gundula Wolter für netzwerk mode textil e. V. ( online: 13.03.2013)

 

Fashion Week Berlin Frühjahr/ Sommerkollektion 2013

Berlin > 13.08.2012

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Die Fashion Week Berlin präsentierte vom 4. bis 7. Juli 2012 zum 11. Mal die neuesten Trends. Die ganze Stadt stand im Zeichen der Mode.

Was war neu, was war anders? Wohin entwickelt sich die Berliner Fashion Week? Zu konstatieren ist, dass immer mehr Messen hinzukommen. Neben den größten, der Bread and Butter, die den ehemaligen Tempelhofer Flughafen als Plattform nutzt, hat sich die Premium Exhibitions in den Hallen am Gleisdreieck etabliert. Beide Messen sprechen von steigenden Besucherzahlen und können sich über Umsätze nicht beklagen. Immer mehr Labels finden zweimal jährlich den Weg nach Berlin, um sich hier zu präsentieren.

Inzwischen ist auch der Bereich von Nachhaltigkeit und grüner Mode kein Neuland mehr. Die Gründerinnen Magdalena Schaffrin und Jana Keller haben mit dem Greenshowroom, der Messe für High End Ökofashion im Hotel Adlon, nicht nur eine Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt bewirkt, sondern eine weitere Messe für Nachhaltigkeit im gesamten Lifestyle, die ethical Fashionshow, initiiert. Damit bietet Berlin eine der größten Plattformen für grüne Mode. Immer mehr neue grüne Labels haben sich im Modemekka Berlin niedergelassen und sind mit ihren neuen Konzepten sehr erfolgreich.

Im  Zelt von Mercedes Benz konzentrieren sich die Runways, die von mehr oder weniger namenhaften Labels genutzt werden. Dorothee Schumacher, Guido Maria Kretschmer, Kaviar Gauche, Laurel, Michael Sontag, Minx, Perred Schaad und zahlreiche andere nutzen diesen Ort regelmäßig, um hier ihre neuen Kollektionen zu zeigen. Seit zwei Saisons bietet Mercedes Benz auch einen Präsentationsraum für kleine Labels an. Weiterlesen ... Download

Foto: © S. Ophelia Beckmann, Richard von Berlepsch, Pressefoto: Greenshowroom
Text: © S. Ophelia Beckmann
S. Ophelia Beckmann für netzwerk mode textil e. V. (online: 10.08.2012)

 

Popstars der Mode

Podiumsdiskussion mit Iris Apfel und Tavi Gevinson in New York
Moderation: Judith Thurman, Modejournalistin
"Guter Geschmack/Schlechter Geschmack: Persönlicher Stil heute"

iris apfel rose

An einem schönen Nachmittag im Juni strömten Hunderte von New
Yorkerinnen ins „Metropolitan Museum of Art“ zu einer Podiumsdiskussion
mit zwei ungewöhnlichen Frauen: Iris Apfel (geb. 1921) und Tavi Gevinson
(geb. 1996). Beide sind bekannt für ihren äußerst eigenwilligen Stil. Das
Thema der Podiumsdiskussion lautete: „Guter Geschmack/Schlechter
Geschmack: Persönlicher Stil heute“. Moderiert wurde das Gespräch von
Judith Thurman, einer bekannten Modejournalistin. Weiterlesen ... Download

Text & Foto:  © Rose Wagner
Rose Wagner für netzwerk mode textil e. V. (online: 16. Juli 2012)