Mitteilungen
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Nachruf für Gundula Wolter (* 4.2.1951 † 6.8.2026)
Der plötzliche Tod von Gundula Wolter hat viele Netzwerker:innen tief getroffen. In ihrer Amtszeit als erste Vorsitzende war es ihr ein großes Anliegen, alle neuen Mitglieder persönlich kennenzulernen und im besten Fall eine neue Expert:in für eine der zahlreichen Vereinsaufgaben zu gewinnen. Das Netzwerken war ihr ein inneres Anliegen, dem sie sich unermüdlich gewidmet hat. Ihre zugewandte Art wie ihre wissenschaftliche Kompetenz und Neugier machten sie zu einem Vorbild als Kommunikatorin.
Gundula Wolter bezeichnete sich selbst als freiberufliche Modeexpertin und Autorin. Nach einem Studium an der Hochschule für bildende Künste Kassel Fachrichtung Grafik Design und Bildende Kunst und Werken für das Lehramt an Gymnasien sowie einem anschließenden Studium des Textilen Gestaltens an der Hochschule der Künste Berlin und der Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin, machte sie im Jahr 1987 ihren Abschluss im Aufbaustudium und wurde 1993 zum Dr. phil. am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin promoviert.
Sie lehrte an Universitäten und Kunsthochschulen, insbesondere an der Hochschule der Künste Berlin, der Kunsthochschule Berlin-Weissensee und am Institut für Textilgestaltung/Didaktik und Kulturgeschichte der Textilien an der TU Dortmund. In den Jahren 1998 bis 2006 war sie Gastprofessorin für Modegeschichte und Modetheorie am Institut für experimentelles Bekleidungs- und Textildesign an der Universität der Künste Berlin und arbeitete sehr eng mit der Modeklasse von Vivienne Westwood zusammen.
Mit der Gründungsidee von netzwerk mode textil e.V. ging ihre Freiberuflichkeit einher. Im März 2007 starteten Jutta Beder, Elisabeth Hackspiel und Gundula Wolter zunächst eine Initiative zur Neuaufstellung der Gesellschaft für Historische Waffen- und Kostümkunde. Als dies scheiterte, lag die ausgegliederte Netzwerkgründung 2008 nahe. Geplant war ein Kommunikationsraum für die Kleidungs-, Mode-, Textilgeschichte sowie Theorie und Praxis für den deutschsprachigen Raum. Gundula Wolter war inzwischen durch ihre Publikationen, Lehre und Expertise zu einer vielgefragten Expertin in der Wissenschaft, beim Film und für das Fernsehen geworden.
Die Verbindung von Theorie und Praxis, ein Spiegelbild ihrer eigenen Vita, lag ihr besonders am Herzen. In einem Interview mit AustriaFashion.Net im Jahr 2016 thematisierte sie ihren interdisziplinären Ansatz bei der Netzwerkgründung: „Wir wollten aber auch auf keinen Fall eine rein forschende Institution sein, wir wollen die Praktikerinnen und Praktiker einbinden, z.B. die Restauratorinnen und Restauratoren, die ein immenses Wissen haben, aber auch junge Modedesignerinnen und -designer.“
Neben ihrer vielbeachteten Dissertation zur Hose in der Frauenmode zwischen 1789 und 1918 hat sie sich in zahlreiche Felder der Modegeschichte vorgewagt: originell, innovativ, inspirierend. Sie kannte alle, wusste, wer woran arbeitete und wer mit wem in Kontakt zu bringen war. Vor allem aber war sie selbst ständig in Bewegung; sie besuchte, reiste und befragte ihre Kolleginnen und Kollegen, verpasste keine wichtige Ausstellung und war so aufs Beste informiert. All dies kam dem Verein zugute. Als Webmasterin kümmerte sie sich bis zuletzt Woche für Woche um die Aktualisierungen und hielt all die zahlreichen für die Homepage zuarbeitenden ehrenamtlichen Netzwerker:innen zusammen. Es gelang ihr mit Charme und Zuspruch das Engagement von vielen für den Verein zu mobilisieren. Dazu gehört nicht zuletzt ihre Familie, die im Hintergrund und ohne Aufhebens dankenswerterweise unterstützte.
Für alle, die sie kannten, und für den Verein ist der plötzliche, unerwartete und endgültige Abschied schmerzhaft und traurig. Sie hinterlässt eine Lücke, die bleiben wird. Wir sind unendlich dankbar für ihr Engagement, für ihre freundliche und unermüdliche, zugewandte und muntere Kritik, die stete Verbesserung als Ziel hatte. Wir vermissen sie sehr. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie.
Im Namen des Vorstand und aller Netzwerker:innen trauern
Gudrun M König, 1. Vorsitzende; Lioba Keller-Drescher, 2. Vorsitzende; Rosita Nenno, Schatzmeisterin sowie die Beirätinnen Katrin Lindemann und Dagmar Venohr
Aus dem Vorstand: Juli 2026
Liebe Netzwerker:innen, fleißig arbeiten wir die Entscheidungen der Mitgliederversammlung ab. Die Mittel für die Projektförderung 2026 sind inzwischen ausgegeben. Die Aktualisierung der Homepage ist kurz vor dem Start. Im Rahmen dieses Prozesses hatten wir im Herbst 2025 ein Treffen mit einer Professur für Design und nun aktuell die Rückmeldung einer Designer:in, die an responsiven Designvorschlägen für die Aktualisierung arbeitet. Beide haben unsere Homepage sehr gelobt: Sie sei klar strukturiert und gut bedienbar: Hier nochmals unseren herzlichen Dank an Gundula Wolter und Hildegard Ringena. Das unverhoffte (netzwerkferne) Lob für die Homepage hat uns sehr gefreut. Rückmeldungen zum Protokoll der Jahresmitgliederversammlung in Augsburg gab es kaum. Allerdings wurde kritisiert, dass der Dank für aktive Netzwerker:innen, der auf einer Folie ausgedrückt war, nicht 1:1 ins Protokoll übernommen wurde. Dem ist so, weil wir beim Verlaufsprotokoll namentlich die Anwesenden wiedergegeben haben. Zukünftig wird die Folie direkt ins Protokoll übernommen werden.
Mit herzlichem Dank vom Vorstand reproduziere ich hier die Dankesfolie der JMV 2026 (siehe Newsletter 07/2026). Für den Vorstand Gudrun M. König
Aus dem Vorstand: Juni 2026
Zu den routinisierten Aufgaben des Vorstands gehört neben den monatlichen Sitzungen die Publikation des Newsletters. Diese Tätigkeit wird engagiert von Anna Buchholz unterstützt, die immer fristgerecht die Vorlage zusammenstellt und liefert. Ihr sei hiermit herzlich gedankt. Gerne weise ich nochmals darauf hin, dass das Jahrbuch 2025 versandbereit ist. Wir danken den Autor:innen und Reviewer:innen herzlich, ohne die es kein Jahrbuch geben würde. In diesem Band haben wir mit neuen Formaten experimentiert wie Bilderessay, Essay und Restaurierungsbericht. Dies hat sich nach Einreichen der Abstracts ergeben und wird der Vielfalt textiler Spezialisierungen im Verein bestens gerecht. Wie auf der JMV in Augsburg besprochen, werden künftig die vom Verein geförderten Projekte im NL vorgestellt. Die Kategorie „Förderbericht“ wird neu bei Bedarf im NL platziert.
Die nächste Jahreshauptversammlung findet am 24. April 2027 eingebettet in das Tagungsprogramm in Berlin statt. Wie üblich ist am Donnerstag, den 22. April die Anreise und ab Sonntagmittag, 25. April die Abreise vorgesehen. Bei dieser 19. Jahres-mitgliederversammlung sind satzungsgemäß Vorstandswahlen vorgesehen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
Im Namen des Vorstands grüßt Gudrun M. König
Aus dem Vorstand: Mai 2026
Eine ereignisreiche Jahresmitgliederversammlung liegt hinter uns. Das fein kuratierte Programm von Ausstellungen, Vorträgen, Bibliotheks-, Fabrik-, Atelier- und Gasthausbesuchen hat alle begeistert. Schön, dass wir im tim, Augsburg Gäste sein durften. Herzlichen Dank an Michaela Breil, Michaela Haibl, Gerlind Hector, Johanna Betz und viele mehr in nah und fern, die unterstützend geholfen haben. Leider wurde beim „conference dinner“ am Samstagabend das Bezahlen einiger Speisen (7), insbesondere des Desserts vergessen. Die Vereinskasse nimmt hier gerne nachträgliche Spenden zum Ausgleich entgegen. Das Protokoll der Versammlung ist in Arbeit und geht allen noch fristgerecht zu. Der Versand des Jahrbuches 2025 startet demnächst: Bitte denken Sie an das Prüfen und Hinterlegen einer aktuellen Anschrift. Im letzten Jahr kamen etwa 30 Jahrbücher als unzustellbar zurück, was unnötige Kosten verursacht. Ein Gespräch zur Aktualisierung der Webseite und Vorstellungen zu Erweiterungen wurde bereits terminiert. Marie Helbing, die die Facebookseite seit fünf Jahren bestens betreut, bat darum, dass ihr Marie Helbing > gerne Bilder, Berichte und Informationen zum Posten geschickt werden können.
Mit Dank für das vielfältige Vereinsengagement grüßt im Namen des Vorstands Gudrun M König
Neuerscheinungen von Mitgliedern:
Diese Rubrik basiert auf Ihren/euren Mitteilungen. Alle Mitglieder, deren Aufsätze, Monografien oder Kataloge jüngst erschienen sind, werden um Meldung mit den üblichen Angaben an die Online-Redaktion > gebeten. Vielen Dank!
Stockem, Anno: Die Putzmacherin - Ein Beruf im 19. Jahrhundert. 282 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Münster: Waxmann 2025, ISBN 978-3-8188-0082-6
Beyerle, Tulga und Angelika Riley (Hg,): Dressed. 7 Frauen - 200 Jahre Mode. Beiträge von C. Beermann, Tulga Beyerle, J. Entwistle, B. Haase, P. Kempe, I. Mida, Angelika Riley, M. Stabel. 248 Seiten, 475 Abbildungen in Farbe, München (Hirmer) 2025, ISBN: 978-3-7774-3909-9
Vasquez, Boris Perez und Michael M. Thoss (Hg.); Upcycling Havana. Fashion, Art & Architecture. Beiträge von J. Barbe, R. Gutiérrez Mayrata, S. Puente Rodríguez, M. Thoss, B. A. Pérez Vázquez, A. Valdívia Mesa. Text: Englisch, 80 Seiten, 70 Abbildungen in Farbe, München (Hirmer) 2025, ISBN: 978-3-7774-4267-9
Breil, Michaela und Tanja Roppelt (Hg.): Let's talk about Jeans. Beiträge von M. Breil, M. Behmer, I. Berry, J. Depken, L. Downey, R. Karrer, H. Krapf, K.-D. Lavier, W. Munnichs, T. Panek, T. Roppelt, K. Tietze, B. Venom. 128 Seiten, 90 Abbildungen, München (Hirmer) 2025, ISBN: 978-3-7774-4478-9
Michaela Breil, Sophie Buscher und Karl Borromäus Murr (Hg.): Dirndl – Mode – Geschichte. Studien zur Historie und Praxis eines wandelbaren Kleids. Augsburg 2025. ISBN 978-3-9821727-6-7
Gundula Wolter: Feinsinn, Sinnlichkeit und Exklusivität. Textile Künste in Wolfgang Joops WUNDERKIND. In: Wolfgang Joop im Kunstraum. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, Wien 2025, S. 188 ̶̶̶ 194. ISBN 978-3-99153-223-1
Iris Schäfer, Alexandra Karentzos, Martina Wernli (Hg.): Erzählte Mode. Transdisziplinäre Perspektiven auf Text- und Bildgewebe. Der Band steht zum kostenlosen Download online > bereit. (Printausgabe folgt).
Schlittler, Anna-Brigitte; Tietze, Katharina (Hg.): Mode und Gender. Neue Beiträge zur Debatte. Print: 280 Seiten, Pb., 50 SW-Abbildungen, 70 Farbabbildungen. ISBN 978-3-8376-6811-7 . E-Book (PDF), Open Access: 280 Seiten, 50 SW-Abb., 70 Farbabb. Fashion Studies, Bd.11, Bielefeld: transcript Verlag 2025. ISBN 978-3-8394-6811-1
Giannone, Antonella; Threuter, Christina: Protestkleider: Kleidung und die ästhetische Politik der Straße. Fashion Studies, Bd.13, Maria Weilandt (Hg.). Bielefeld: transcript Verlag 2024
Fleischmann-Heck, Isa (Hg): Prestigesache: Bürgerlicher Kleiderluxus im 18. Jahrhundert. Ausst. Kat. Deutsches Textilmuseum Krefeld. O. O. (Verlag: Nünnerich-Asmus) 2023. ISBN-13: 978-3961762347
Juli, Anne Marie: Bluejeans. Globale Kluft oder persönliches Statement? 134 Seiten. München (GRIN Verlag) 2023. ISBN: 978-3-34694-161-9
Boris Perez Vasquez (Hg.), Michael M. Thoss, mit Beiträgen von J. Barbe, R. Gutiérrez Mayrata, S. Puente Rodríguez, M. Thoss, B. A. Pérez Vázquez, A. Valdívia Mesa: Upcycling Havanna – Fashion, Art and Architecture. München (Hirmer-Verlag), März 2024. Text: Englisch, 80 Seiten, 70 Abb. in Farbe. ISBN: 978-3-7774-4267-9
Zum Abschied von Gudrun Marlene König als Professorin für Kulturanthropologie des Textilen
Am 16. Juli 2025 wurde Gudrun M. König im Rahmen des Festkolloquiums „‚Auf dem Rücken der Dinge‘. Zu den Kulturanalysen von Gudrun Marlene König“ im Baukunstarchiv Dortmund als Professorin für Kulturanthropologie des Textilen an der TU Dortmund verabschiedet. Neben Grußworten von Joachim Baur und Thomas Jaitner, dem Dekan der Fakultät für Kunst- und Sportwissenschaften, hielt Hans Peter Hahn (Goethe-Universität Frankfurt) den Festvortrag „‚Dinge zähmen‘. Von den Rücken der Dinge und anderen Perspektiven auf das Materielle in der Gesellschaft“. Zudem war eine begleitende Ausstellung mit kulturanalytischen Miniaturen von Schüler:innen, Kolleg:innen und Wegbegleiter:innen zu sehen. (...) Seit dem 1. August 2025 ist Gudrun M. König Seniorprofessorin für Kulturanthrologie des Textilen an der TU Dortmund.
Text: Newsletter des Instituts, 10/2025
Dr. Gretel Wagner, geb. Neumann (1925 – 2025)
Heute, am 15. September 2025 wird Gretel Wagner zur letzten Ruhe begleitet, auf den Städtischen Friedhof in Wilmersdorf, Berlin. Sie ist 100 Jahre und einen Monat alt geworden, und nicht nur deshalb ist sie eine „Jahrhundertfrau“!
Dieser persönliche Text ist kein offizieller Nachruf, denn mir fehlen weitgehend alle Informationen zu ihren Lebensetappen (Ausbildung, erste berufliche Erfahrungen). Dennoch möchte ich heute, am Tag ihrer Beerdigung, in Gedanken intensiv bei ihr sein, indem ich dankbar an die gemeinsam verbrachten Stunden und an ihrer Persönlichkeit denke.
Gretel Wagner hat mich im April 1989 als „Museumsassistentin in Fortbildung“ in der Kunstbibliothek Berlin am damaligen Standort in der Jebensstraße am Bahnhof Zoo freundlich in Empfang genommen. Ich sollte ihre letzte Mitarbeiterin in der Lipperheideschen Kostümbibliothek sein, denn bald danach stand ihre Pensionierung an. Sie wollte gerne gemeinsam einige Sammlungsbereiche ordnen und durchsehen. Kompetent und sachbezogen führte sie mich in die Sammlung und in den Buchbestand ein, sodass ich bald externe Anfragen und Erwerbungsangebote bearbeiten konnte. Und sie bot mir direkt an, ob ich eine kleine Sonderausstellung im Zugangsbereich zum Lesesaal konzipieren wollte. Wir entschieden, dass der 200. Jahrestag der Französischen Revolution ein gutes Thema sein könnte, zu dem in der Kostümbibliothek interessantes Material zu finden ist.
Gretel Wagner war eine vorbildliche Vorgesetzte, die immer darauf achtete, ihr Team gut einzubinden und die Arbeitsabläufe sinnvoll zu gestalten. Selbst von großer Bescheidenheit, gab sie jedem Nutzer, jeder Nutzerin der Bibliothek und Sammlung ihr Wissen selbstlos weiter und führte die jeweiligen Rechercheanfragen weit über das Normalmaß hinaus durch. Oft blieb ihr deshalb wenig Zeit für eigene Projekte und Forschungen, was sie bedauerte. – Ausgleich für den fordernden Berufsalltag fand sie in ihrem großen Hobby, dem Schwimmen in den Westberliner Seen. Legendär waren ihre bis in den späten Herbst hinein durchgezogenen Badeausflüge! Dazu kamen regelmäßige Theater- und Konzertabende mit ihrem Mann, und auch in der aktuellen Literaturszene kannte sich Gretel Wagner gut aus.
1990 durfte ich als ihre unmittelbare Nachfolgerin die Leitung der Lipperheideschen Kostümbibliothek übernehmen. Sie war jederzeit für meine Fragen da, half gerne bei kniffeligen Anfragen und zeigte immer großes Interesse an den einschlägigen Themen der Sammlung. Prof. F.C. Gundlach engagierte Gretel Wagner ins Forschungsprojekt „Berlin en Vogue“, das 1994 in der gleichnamigen Publikation (heute ein Standardwerk) und in einer Ausstellung mit mehreren Stationen mündete. Diesen großen Erfolg genoss Gretel Wagner sehr und blieb den Beteiligten lange in Freundschaft verbunden.
Meine dankbare private Erinnerung an Gretel Wagner umfasst fröhliche gemeinsame Reisen – beispielsweise nach Salzburg – und genussvolle Mittagessen in Berliner Restaurants, außerdem denke ich an Tee-Nachmittage bei ihr zuhause, immer mit interessanten Gesprächen über das Tages- und Weltgeschehen. Sie ließ sich gerne verwöhnen, beispielsweise bei mir zuhause mit Marillenknödeln… Das letzte Jahrzehnt war für sie leider eine schwierige Zeit, in der sie ihre Umgebung durch die schwere Erkrankung zunehmend verlor. Sie ist nun davon erlöst und findet bestimmt in ihrer letzten Ruhe wieder zu sich selbst zurück.
Adelheid Rasche, 15. September 2025
Ausstellungsbesuch mit Kuratorenführung: FERMENTING TEXTILES. Weaving Together Traditional Craft, Anthropology, Microbiology, and Art
Am 3.7.2025, 16.00 Uhr, trafen sich nmt-Mitglieder im Art Laboratory Berlin in der Prinzenallee 34 / 13359 Berlin. Der Kurator Christian de Lutz informierte ausführlich über die Hintergründe der Ausstellung und beantwortete beeindruckend kenntnisreich sämtliche Fragen. Die kleine, aber sehr sehenswerte Ausstellung ist leider bereits zu Ende gegangen. Aber bei Interesse können wir gerne Näheres darüber berichten. Auch die Website (s.u.) gibt gute Auskunft.
Organisation: Gundula Wolter
Durchführung: Claudine Brignot
Weitere Infos >
Werkstattbesuch bei Giessmann Plissee Berlin
Am 15. Juli 2025 um 14.00 Uhr trafen sich 12 Mitglieder unseres Netzwerks, um die Werkstatt von Gießmann Plissee zu besichtigen und Einblicke in die Herstellungsverfahren zu gewinnen. Stefanie John, die Tochter von Frau Gießmann und jetzige Geschäftsführerin des Unternehmens, begeisterte uns mit ihrer Kompetenz und ihrem Engagement bei ihren Ausführungen und Demonstrationen. Ein illustrierter Bericht von Gundula Wolter ist unter Portal/ Berichte/ Führungen > zu finden.
Weitere Infos zu Giessmann Plissee >
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