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Kunst Stoffe – Roberta di Camerino trifft Georg Karl Pfahler

Berlin (D) > 15.01.2019 - 23.02.2019

Grisebach zeigt Vintage-Taschen und Mode von Roberta di Camerino zusammen mit Werken von Georg Karl Pfahler

Schwarzer Samt, roter Samt, dazwischen ein sattes Jägergrün, in drei Streifen nebeneinander gestellt. Vier Samtdreiecke in rot, blaugrau, lila und gelb, die sich ineinander falten. Als alle anderen noch mit braunem und schwarzem Leder hantierten, um nicht aufzufallen mit ihren Handtaschen, die vor allem eines zu sein hatten, still und funktional, war Giuliana Camerino (1920–2010) schon zwei Schritte weiter. Mit ihrem venezianischen Label Roberta di Camerino brachte sie kraftvolle und raffinierte Farb- und Formkreationen in den muffigen Markt der Fünfziger. Giuliana Camerino machte die Handtasche von einem kaum beachteten Accessoire zu einem eigenständigen Objekt. (...)

Giuliana Camerino gründete ihre Manufaktur 1945 in Venedig unter dem Namen: Roberta di Camerino. Der Name verdankte sich dem Musicalklassiker der dreißiger Jahre: „Roberta“ mit Ginger Rogers und Fred Astaire – Giuliana Camerino liebte diesen Film. 2008 verkaufte sie ihre Marke und starb nur zwei Jahre später mit 89 Jahren in Venedig. Seither ist es stiller geworden um die Tänzerin unter den Modedesignern, die den geheimen Code ihrer explosiven Kreationen auf eine klare Formel brachte: „Alle Farben sind schön und passen gut zueinander. Wenn es dann doch aus irgendeinem Grund mal so wirkt, dass zwei sich beißen, gibt es eine ganz einfache Lösung: füge eine dritte hinzu, und schon passt es wunderbar.“

Einen ganz eigenen Umgang mit Farbe pflegte auch Georg Karl Pfahler (1926–2002), dessen Arbeiten wir in dieser Ausstellung den Objekten Giuliana Camerinos gegenüberstellen. Tief geprägt von seinem Lehrer Willi Baumeister ebenso wie von den Farbfeldmalereien Barnett Newmans – beide schätzten sich gegenseitig, Newman ließ es sich sogar nicht nehmen, 1964 eigens eine Pfahler-Show in der Galerie Fischbach in New York zu hängen –, fand Pfahler spätestens in den sechziger Jahren zu seinem prägnantesten Ausdruck. 1960 nannte er seinen Stil „formativ“: Für ihn stellte das gesamte Bild ein einheitliches Feld von Farbe und Fläche dar. Formen erzeugte er durch Farben. Linien sprach er keine Existenz aus sich selbst heraus zu, definierte sie allein durch Farbe und Form. Georg Karl Pfahlers Werke haben bis heute nichts an Reiz und Qualität verloren, definieren sie doch eindrücklich, ja programmatisch ihre Bildflächen und Räume.
Unsere Ausstellung bringt beide Positionen in ein Spiegel- und Spannungsverhältnis und lädt dazu ein, genau jenen Moment mit zu vollziehen, in dem zwei Künstler mit ihren eigenen Ausdrucksmöglichkeiten und Materialitäten wie unter einem Vergrößerungsglas das Zusammenspiel, wenn nicht den Zusammenprall von Farbwerten erkunden.

Text: Pressetext Villa Grisebach

Veranstalter/ Ort:
Grisebach GmbH
Fasanenstraße 25
10719 Berlin

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Christian Dior: Designer of Dreams

Christian Dior: Designer of Dreams

London (GB) > 02.02.2019 - 15.07.2019

Spanning 1947 to the present day, this exhibition traces the history and impact of one of the 20th century's most influential couturiers, exploring the enduring influence of the fashion house, and Dior’s relationship with Britain.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Victoria and Albert Museum
Cromwell Road
London, SW7 2RL
UK

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Uli Richter

Uli Richter

Berlin (D) > 25.01.19 - 10.03.19

Aus Anlass einer Schenkung widmet sich die Sonderpräsentation im Museum Ephraim-Palais einem Prominenten der Berliner Modeszene.

Der Potsdamer Uli Richter ist einer der bedeutendsten Modeschöpfer Berlins. Sein moderner, schnörkelloser Stil war ein Gegenentwurf zur opulenten Mode der Nachkriegsjahre – und Ausdruck eines neuen Selbstverständnisses in Berlin.

Richter schuf tragbare Mode aus edlen Materialkombinationen. Mit einer Pret-à-porter-Linie machte er als erster deutscher Designer seine raffinierten Schnitte auch einem größeren Publikum zugänglich. Dass Berlin international wieder als Modemetropole wahrgenommen wird, ist nicht zuletzt sein Verdienst. Namhafte Kundinnen, wie Fürstin Gracia Patricia von Monaco, Bundeskanzlergattin Rut Brandt oder die Schauspielerin und Sängerin Hildegard Knef, schätzten seine Entwürfe.

Das Privatarchiv von Uli Richter dokumentiert mit zahlreichen Vintage-Fotografien und Modezeichnungen sein Schaffen in Berlin und der Welt seit den frühen 1950er Jahren. Für die großzügige Schenkung dieses Archivs bedankt sich das Stadtmuseum Berlin mit einer Sonderpräsentation im Museum Ephraim-Palais. Ausgewählte Objekte der Schenkung sowie rund ein Dutzend seiner Modelle stellen das Schaffen Uli Richters vor und nehmen damit ein wichtiges Stück Berliner Mode- und Stadtgeschichte nach 1945 in den Blick.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Stadtmuseum Berlin / Museum Ephraim-Palais
Poststraße 16
10178 Berlin

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Zwischen Schein und Sein. Modegrafik in der DDR 1960 – 1989

Zwischen Schein und Sein. Modegrafik in der DDR 1960 – 1989

Berlin (D) > 13.01.19 - 31.03.19

Mit zeitgeschichtlichem Abstand von 30 Jahren wird der Modegrafik der DDR erstmalig eine Ausstellung gewidmet.

Sie zeigt anhand sorgsam ausgewählter Originalzeichnungen die Entwicklung der Modegrafik in der DDR bezugnehmend auf ihre gesellschaftlichen und produktiven Rahmenbedingungen sowie die Vielfältigkeit von Handschriften der Modedesigner*innen. Ein großer Teil von ihnen wurde in Berlin an der Fachschule für Bekleidung oder der Kunsthochschule Weißensee ausgebildet und war später im Modeinstitut der DDR, bei der Zeitschrift Sibylle oder im VHB Exquisit tätig.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Reinbeckhallen
Reinbeckstr. 17
12459 Berlin

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Japon-Japonismes, objets inspirés 1867-2018

Japon-Japonismes, objets inspirés 1867-2018

Paris (FR) > 15.11.2018 - 03.03.2019

The Musée des Arts Décoratifs in Paris will be highlighting the richness of Japan’s contributions to art and design with an exhibition titled “Japon-Japonismes, 1867-2018” from November 15, 2018 through March 3, 2019. The exhibition will take place as part of the “Japonismes 2018 : les âmes en resonance” program, which will showcase the diversity of Japanese culture through nearly 100 venues in Paris and other locations over an 8-month period in celebration of 160 years of diplomatic relations between the Government of Japan and the Government of France.

Since its founding in 1864, the Musée des Arts Décoratifs has been at the forefront of preserving and presenting Japanese art in France. With the opening of Japanese borders to the West in 1868 at the beginning of the Meiji Period, a sweeping dialogue between East and West began. In 1869, the Musée des Arts Décoratifs organized the first major exhibition of Eastern art in France with a concentration on Japan. The museum has since acquired, preserved and displayed remarkable examples of Japanese decorative arts.

Textquelle: Museumswebsie
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Musée des Arts Décoratifs
107, rue de Rivoli
75001 Paris
Frankreich

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68. Pop und Protest

68. Pop und Protest

Hamburg (D) > 18.10.2018 - 17.03.2019

Die Ausstellung 68. Pop und Protest versammelt die entscheidenden Bilder, Filme, Texte und den Sound dieser Epoche zu einem komplexen Stimmungsbild. Mit rund 200 Objekten – darunter Musikinstallationen, Mode, Filme, Fotografien, Plakate, Designobjekte, historische Dokumente und Raum-Ensembles wie Verner Pantons ikonische Spiegel-Kantine – zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG), was die Menschen 1968 bewegt hat – in Hamburg, Deutschland und der Welt: Das Bewusstsein für die eigenen Rechte und für die Möglichkeit, sie öffentlich in Form von Protest und Aufbegehren zu vertreten.

Der gemeinsame Nenner ist Hoffnung: Hoffnung, dass die Welt fairer, die Gesellschaft gerechter, der Mensch besser werden würde. Hoffnung, dass politische Unterdrückung endet, dass Grenzen überwunden, Mauern fallen und Sexualität keine Ausbeutung mehr kennen würde. Diese Ideen von Freiheit und Selbstbestimmung erneut im kollektiven Gedächtnis zu verankern, scheint heute wichtiger denn je. Stehen doch zentrale Aspekte einer freiheitlichen und demokratischen Lebensweise offenbar (wieder) auf dem Spiel – die selbstbestimmte Entfaltung des Individuums, die grundsätzliche Rede- und Pressefreiheit, die demokratische Teilhabe und nicht zuletzt die Offenheit gegenüber dem Fremden.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg

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Femmes Fatales. Strong Women in Fashion

Femmes Fatales. Strong Women in Fashion

Den Haag (NL) > 17.11.2018 - 24.03.2019

The exhibition will feature work by an impressive list of Dutch and international female designers. Besides the internationally famous names, the exhibition will also consider the women behind the scenes of many fashion houses, whose far-reaching influence is something that has been completely overlooked in fashion history.

'That little seamstress' is how the renowned Coco Chanel was once disdainfully described by her contemporary Paul Poiret. He targeted her because she was a woman, but in fact he saw her has a major competitor. Times have changed. More fashion houses are now run by women than ever before. A perfect moment, therefore, for an exhibition that focuses on strong women in fashion. Femmes Fatales, which can be seen this autumn at Gemeentemuseum Den Haag, will be the first exhibition in fashion history to focus exclusively on female designers. Do they design differently for women than their male counterparts? What influence have they had? What does being a woman mean in terms of their creations? And what is their vision for fashion? The exhibition will include work by Coco Chanel, Jeanne Lanvin, Elsa Schiaparelli, Mary Quant, Vivienne Westwood, Sonia Rykiel, Miuccia Prada, Maria Grazia Chiuri (Dior), Dutch greats like Fong Leng, Sheila de Vries and Iris van Herpen, and many others.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Gemeentemuseum
Stadhouderslaan 41
2517 HV Den Haag
Niederlande

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Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werks...

Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938

Dresden (D) > 03.11.2018 - 03.03.2019

Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 rückte Dresden im Hinblick auf innovative Gestaltung und gesellschaftliche Erneuerung für einige Jahrzehnte ins Zentrum der internationalen Kunstgewerbe- und Lebensreformbewegung. Bislang nahezu unbekannt war die Öffnung der Deutschen Werkstätten Hellerau für Frauen als künstlerische Mitarbeiterinnen im frühen 20. Jahrhundert:
Nach absolvierter künstlerischer Ausbildung konnten sie hier in einem bislang von Männern dominierten Bereich wie dem Möbelentwurf tätig sein und eine professionelle Karriere als Gestalterin verwirklichen. Insbesondere bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges leisteten die Gestalterinnen einen bedeutenden Beitrag zur Herausbildung einer neuen Ästhetik. Ihre Werke waren auf zeitgenössischen Ausstellungen präsent, wurden in relevanten Medien besprochen und fanden unmittelbar Eingang in museale Sammlungen.
Die geplante Ausstellung wird die seit Langem in den Tiefen der Depots oder in Familienbesitz verborgenen Werke und Entwürfe dieser Design-Pionierinnen zeigen und anhand von Archivmaterialien die Netzwerke der Zeit zwischen 1898 bis 1938 verdeutlichen, die zu einem erweiterten Verständnis der Moderne beitragen.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Kunstgewerbemuseum
Schloss Pillnitz
August-Böckstiegel-Straße 2
01326 Dresden

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Fabric In Fashion

Fabric In Fashion

New York (USA) > 04.12.2018 - 04.05.2019

Fabric In Fashion explores the role played by textiles in forming the silhouette in Western fashion over the last 250 years. The examination of textiles is often separated from that of the fashionable silhouette, yet historically, textiles were as important as the cut of clothing in keeping up with current fashion. This exhibition delves into the mechanics of textiles, looking at how fibers and weaves build the materiality of fashion. It will also explore the cultural influence of fabric. The Western world’s demand for fashionable textiles of silk, cotton, wool, and synthetics has had enormous repercussions across the globe.

Fabric In Fashion highlights both clothing and flat textiles from the museum’s permanent collection, examining how the physical properties of specific fabrics determine the way a piece of clothing interacts with the body, as well as how the design and cultural associations of textiles reveal the social motivations that drive fashion forward. The exhibition is organized by Elizabeth Way, assistant curator of costume.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Museum at the Fashion Institute of Technology
Fashion & Textile History Gallery
Seventh Avenue at 27 Street
New York City 10001-5992
USA

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Auf Freiheit zugeschnitten. Das Künstlerkleid um 1900 in Mod...

Auf Freiheit zugeschnitten. Das Künstlerkleid um 1900 in Mode, Kunst und Gesellschaft

Krefeld (D) > 12. Oktober 2018 - 24. Februar 2019

Die opulente Schau vereint Bestände der eigenen Sammlung mit zahlreichen hochkarätigen Leihgaben aus dem In- und Ausland in einer anschaulichen Inszenierung. Die Kunstmuseen Krefeld untersuchen erstmals in einer Ausstellung die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kunst, Mode, Fotografie und Tanz im Kontext der Reformbewegung zwischen 1900 und 1914. In den Fokus rücken dabei auch die europäischen Netzwerke der ReformerInnen. Von den Präraffeliten über die Gesamtkunstwerk-Entwürfe des Jugendstils, der Wiener Werkstätte und der Expressionisten, vom Ausdruckstanz bis zu neuen Medien der Inszenierung und Verbreitung wie Fotografie, Plakat und Modezeichnung spannt sie ein Panorama der frühen Moderne.

Flyer. Download

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstlter / Ort
Kunstmuseen Krefeld, Kaiser Wilhelm Museum
Joseph-Beuys-Platz 1
47798 Krefeld

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