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Maria Stabel > und Leonie Häsler >
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Design Dialog - Rot

Design Dialog - Rot

Hamburg (D) > bis 20.09.2020

Farben wirken auf uns und können unser Wohlbefinden beeinflussen. Mit der Farbe Rot assoziieren die meisten Menschen Dynamik, Aggression, Hitze oder Leidenschaft. Gestalter*innen nutzen diese Wirkung seit jeher für ihre Arbeit. Akzente werden gesetzt, die Kauflust gesteigert: Rote Designobjekte wie das überdimensionale Lippen-Sofa Marilyn BOCCA (1970) von Studio 65 oder der Sessel Up (1969) von Gaetano Pesce wirken auf die Betrachtenden sinnlich und attraktiv. In der Mode galt rote Kleidung über Jahrtausende als ein Statussymbol. Die Farbstoffe aus der Natur zu gewinnen und zu verarbeiten war aufwendig und machte die Materialien extrem teuer. Erst als es 1868 gelang, den Farbstoff Alizarin chemisch herzustellen, setzte die Demokratisierung der Modefarbe Rot ein. Gleichwohl blieb rote Kleidung bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts selten. Ihr eigentlicher Siegeszug begann in den 1950er Jahren und erreichte mit der Popkultur der 1960er und 1970er Jahre Spitzenwerte.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg

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Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhunde...

Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert

Innsbruck (A) > 18.06. - 04.10.2020

Kostbare Textilien spielten von jeher eine wichtige Rolle als Medium der Repräsentation sowie als Ausdrucksmittel einer hohen gesellschaftlichen Stellung. Nur ein elitäres Publikum konnte sich erlesene Stoffe leisten und durfte sich nach der neuesten Mode kleiden. Porträts, in denen sich Persönlichkeiten von Stand in aufwändiger Kleidung abbilden ließen, geben uns noch heute beredt Auskunft über die einstige Beschaffenheit dieser Garderoben. Ihr Einfallsreichtum und die erlesenen Materialien ziehen die Betrachter nach wie vor in ihren Bann. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen ausgewählte Gemälde aus der Habsburger Porträtgalerie und legt dabei den Fokus auf die dargestellten Moden. Die Gemälde schufen namhafte Künstler von Giuseppe Arcimboldo bis Diego Velázquez. Was tragen die Porträtierten, wie sind ihre Kleidungen beschaffen und was kommunizieren sie dem Betrachter? Bereichert wird die Schau durch charakteristische originale Kleidungsstücke, von denen auf Grund ihrer Fragilität nur wenige erhalten sind, aber auch Schmuck und Accessoires. Die Sonderausstellung Mode schauen zeigt rund 130 Objekte aus den Sammlungen des Kunsthistorischen Museums in Wien und von Schloss Ambras sowie von nationalen und internationalen Leihgebern. Zahlreiche Veranstaltungen > wie eine Modeschau, ein Konzert, Vorträge, Kuratorenführungen, Workshops etc. begleiten die Ausstellung.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Schloss Ambras Innsbruck
Schlossstraße 20
6020 Innsbruck
Österreich

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Beautiful People: The Boutique in 1960s Counterculture

Beautiful People: The Boutique in 1960s Counterculture

London (GB) > 03.07. - 04.10.2020

“We were young, rich and beautiful, and the tide – we thought – was turning in our favour. We were going to change everything, of course, but mostly we were going to change the rules”. – Marianne Faithful.
In the mid-1960s a handful of Chelsea boutiques sparked a fashion revolution. Freed and fuelled by creative exploration and experimentation, they began selling radical clothing to the counterculture youth. Their outrageously flamboyant designs were inspired by romantic ideas of the past; Byron-esque frilled shirts were paired with Regency brocades and plush velvet trousers were mixed with influences from Morocco and the Far East. They blurred gender boundaries with increasingly androgynous styles, creating an explosion of colour, pattern and decoration.
Beautiful People explores fabulous and rare examples from these era-defining stores and designers, examining the shared free spirit of Granny Takes A Trip, Hung On You, Apple, Biba, Mr Fish, Thea Porter, Ossie Clark and more. Clothes worn by the likes of the Beatles, the Rolling Stones and Jimi Hendrix will be displayed as part of recreations of these iconic boutiques.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/Ort
Fashion and Textile Museum
83 Bermondsey Street
London SE1 3XF
GB

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Peter Lindbergh. Untold Stories

Peter Lindbergh. Untold Stories

Hamburg (D) > 20.06.2020 - 01.11.2020
Düsseldorf (D) > bis zum 21.07.20 verlängert

Die Ausstellung Untold Stories ist die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Der 1944 geborene und in Duisburg aufgewachsene Fotograf hat zwei Jahre an der Präsentation gearbeitet und diese unmittelbar vor seinem Tod Anfang September 2019 fertiggestellt. Lindberghs Zusammenstellung von 140 Arbeiten aus den frühen 1980er-Jahren bis in die Gegenwart ermöglicht einen eingehenden Blick auf sein umfangreiches OEuvre und lädt zum Entdecken vieler bislang unerzählter Geschichten ein. Die Ausstellung ist Lindberghs persönliches Statement zu seinem Werk. „Als ich meine Fotos das erste Mal an der Wand im Ausstellungsmodell gesehen habe, habe ich mich erschreckt, aber auch positiv. Es war überwältigend, auf diese Art vor Augen geführt zu bekommen, wer ich bin,“ so Lindbergh im Juni 2019 in einem Interview, das für den Ausstellungskatalog geführt wurde. Ein Großteil der Aufnahmen, die im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg  zu sehen sind, wurde noch nie gezeigt; andere sind von Zeitschriften wie Vogue, Harper’s Bazaar, Interview, Rolling Stone, W Magazine oder dem Wall Street Journal in Auftrag gegeben und veröffentlicht worden.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg

Kunstpalast
Ehrenhof 4-5
40479 Düsseldorf

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Kleider in Bewegung

Kleider in Bewegung

Frankfurt am Main (D) > 19.03.2020 - 24.01.2021

Ende des 19. Jahrhunderts geriet die Gesellschaft in Bewegung – Standesschranken fielen, demokratische Kräfte forderten die Monarchien heraus, und durch Industrialisierung und Elektrifizierung entwickelten sich neue urbane Räume und Gesellschaftsmilieus. Dies zeigt sich im rasanten Wandel der Bekleidung, vor allem in der weiblichen Mode. Kleidung und die durch sie ermöglichte Körperbewegung drückten ganz wesentlich die veränderten Geschlechterrollen und Lebensverhältnisse in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik aus. Die Ausstellung spannt einen großen Bogen von der Beschaffenheit der Kleider hin zu grundsätzlichen Aspekten von Bewegung und Mobilität, ihren Veränderungen und Anpassungen in einer für das Geschlechterbild entscheidenden Umbruchphase von 1850 bis in die frühen 1930er Jahre. Das Museum nimmt damit die großen Jubiläumsdekaden Bauhaus und Weimarer Republik in den Fokus. In den Räumen werden die verschiedenen Alltags- und Lebensbereiche (Haushalt, Arbeit, Sport, Freizeit und Politik) präsentiert, in denen sich Frauen Bewegung eroberten oder trotz bewegungseinschränkender Kleidung zu wirken begannen. Rund 200 Exponate – konzentriert auf Objekte der museumseigenen Textil- und Modesammlung, ergänzt durch erlesene, internationale Leihgaben (Textilien, Gemälde, Grafiken und Fotografien) – werden präsentiert.

Flyer. Download

Multimediatour >

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1 (ehemals Fahrtor 2)
60311 Frankfurt am Main

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Life doesn’t frighten me. Michelle Elie wears Comme des Garç...

Life doesn’t frighten me. Michelle Elie wears Comme des Garçons

Frankfurt am Main (D) > 03.04. - 30.08.2020

Kleidung wird durch kulturellen Kontext zu Mode. Die japanische Designerin Rei Kawakubo gründete 1969 ihr Modelabel Comme des Garçons (deutsch: Wie Jungs). Bis heute geht es ihr nicht darum zu gefallen, sondern spielerisch und lustvoll den männlichen, durch westliche Schönheitsideale gelenkten Blick zu stören. Konventionen der Schnittkunst bricht Kawakubo durch Dekonstruktion, Verschiebung, Zerstörung und Ausbuchtungen ohne Rücksicht auf Körperformen. Träger*innen eignen sich die Kleidobjekte an, bringen sie in ihren je eigenen Kontexten zum Leben, nicht ohne Aufsehen zu erregen. Comme des Garçons widerspricht der Norm, fällt auf und provoziert nicht selten.

Designerin und Mode-Ikone Michelle Elie liebt, sammelt und lebt Kawakubos Entwürfe leidenschaftlich – auf den internationalen Fashionweeks, die sie regelmäßig besucht, und in ihrem Kölner Alltag. Das Museum Angewandte Kunst zeigt Elies Sammlung und lässt sie selbst die Geschichten der jeweiligen Stücke erzählen: Vom Moment der Entdeckung, über den Erwerb, bis hin zum Erleben auf dem eigenen Körper und den unterschiedlichsten Reaktionen, die das Tragen bei anderen provoziert. „Life doesn’t frighten me“, sagt die gebürtige Haitianerin, und tatsächlich gehört Mut dazu, Kawakubo zu tragen und sich damit klar gegen gesellschaftliche Normen zu positionieren. Als schwarze Frau in einer weißen Mehrheitsgesellschaft mit ihren entsprechenden Vorstellungen von Schönheit, strotzt Elie bereits durch ihr bloßes Sein jeder Norm. Mit Comme des Garçons am Leib, überspitzt sie ihre Körpererfahrungen selbstbewusst und fordert damit Betrachter*innen heraus, ihr je eigenes Körpererleben zu reflektieren.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite (Foto: © Tamu McPherson)

Veranstalter/ Ort
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

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Bags!

Bags!

London (UK) > 25.04.2020 - 03.01.2021

From rucksacks to despatch boxes, Birkin bags to Louis Vuitton luggage, Bags! will explore the style, function, design and craftsmanship of the ultimate accessory.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/Ort
Victoria and Albert Museum
Gallery 40
Cromwell Road
London, SW7 2RL
UK

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About Time. Fashion and Duration

About Time. Fashion and Duration

New York (USA) > 07.05. - 07.09.2020

The Costume Institute's spring 2020 exhibition will trace more than a century and a half of fashion—from 1870 to the present—along a disruptive timeline, as part of The Met's 150th anniversary celebration. Employing Henri Bergson's concept of la durée (duration), it will explore how clothes generate temporal associations that conflate past, present, and future. Virginia Woolf will serve as the "ghost narrator" of the exhibition.
A linear chronology of fashion comprised of black ensembles will run through the exhibition reflecting the progressive timescale of modernity, and bringing into focus the fast, fleeting rhythm of fashion. Interrupting this timeline will be a series of counter-chronologies composed of white ensembles that predate or postdate those in black, but relate to one another through shape, motif, material, pattern, technique, or decoration. For example, a black princess-line dress from the late 1870s will be paired with an Alexander McQueen "Bumster" skirt from 1995, and a black bustle ensemble from the mid-1880s will be juxtaposed with a Comme des Garçons "Body Meets Dress—Dress Meets Body" dress from 1997.
The exhibition will conclude with a section on the future of fashion, linking the concept of duration to debates about longevity and sustainability.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/Ort
Metropolitan Museum of Art
1000 Fifth Avenue
New York, NY 10028
USA

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Willi Smith: Street Couture

Willi Smith: Street Couture

New York (USA) > 13.03. - 25.10.2020

In the first museum dedicated to American designer Willi Smith (1948–1987), co-founder of the iconic brand WilliWear, over 200 works by Smith and collaborators will illuminate how the streetwear pioneer broke down social, cultural, and economic boundaries. Exhibition end date to be determined.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum
2 East 91st Street
New York, NY 10128
USA

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CHAPEAUX DIOR! De Christian Dior à Stephen Jones, 1947 - 2020

Granville (F) > 25.04. - 01.11.2020

Veranstalter/ Ort
Musée Christian Dior
Granville
Frankreich

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